Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Soziologische Systemtheorie ist eine spezielle Form der Systemtheorie im Bereich der Soziologie deren Hauptvertreter Talcott Parsons und Niklas Luhmann sind. Grundeinheiten der Systemtheorie Niklas Luhmanns Kommunikationen die sich aufeinander beziehen und so Rahmen der (Welt-)Gesellschaft funktional ausdifferenzierte Subsysteme bilden. Systeme (wie z. B das Rechts- Wirtschafts- Politiksystem) sind unabhängig voneinander und können sich mittels struktureller Kopplung verständigen. Die Theorie ist konstruktivistisch die Betrachtung der Welt kann nur und über einen speziellen Code erfolgen.
Luhmanns Systemtheorie wird vor allem in und Italien rezipiert.
Die Systemtheorie ist die Grundlage der Organisationsberatung die in Deutschland z. B. für Krankenhäuser und Schulen angeboten wird.
Sie ist umstritten aufgrund ihres hohen kaum zu überprüfenden Abstraktionsniveaus ihrer anti-moralischen Stoßrichtung ihrer anti humanistischen Konzeption. Dem ersten Vorwurf entgeht sie dass sie keinerlei ontologisch fundierten Erklärungsanspruch erhebt lediglich funktionale Beschreibungen anstrebt. Aus diesem begrenzten folgt auch ihr Selbstverständnis als nicht kritische nicht am Ideal des Humanismus ausgerichtete Theorie. Bekannt wurde sie durch Widerstreit mit Jürgen Habermas ' kommunikativer Soziologie.
HTML-Code zum Verweis auf diese Seite: <a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Soziologische_Systemtheorie.html">Soziologische Systemtheorie </a>