Internationale Bekanntheit erlangte Spandau 1947 durch Inhaftierung der Kriegsverbrecher des 3. Reichs in der örtlichen Strafanstalt. Das Spandauer war dem Alliierten Kontrollrat unterstellt wobei die der Häftlinge im monatswechsel zwischen den ehemaligen erfolgte. 1987 nach dem Tod des letzten Gefangenen Rudolf Heß ) wurde das Gefängnis umgehend abgerissen um nicht zu einer Wallfahrtsstätte für Rechtsradikale werden lassen. Das Gelände wurde zu einem Einkaufszentrum umgestaltet.
Die Ursprünge Spandaus sind auf einen zurückzuführen der am Zusammenfluss von Havel und angelegt war. Aus dieser unbefestigten Anlage entstand zum Ende des 10. Jahrhunderts eine befestigte Burganlage namens Burg "Spandow" welche im Jahr 1197 zum ersten mal urkundlich erwähnt wird. der Burg entwickelte sich auch eine Siedlung die der Burg angeschlossen ist. Als Burg den an sie gestellten Anforderungen nicht gerecht werden konnte wurde sie ausgebaut. Im dieses Ausbaus wurden wohl die Bewohner umgesiedelt zwar in den heutigen Teil der Altstadt.
Das Stadtrecht wurde Spandau am 2. März 1232 von den Markgrafen Johann I. und Otto III. erteilt. Bis um 1560 wuchs Spandau als normale Stadt weiter Kurfürst Joachim II. anordnete die Burg durch eine Landesfestung ersetzen. Auf den Kurfürst ist auch der Knüppelkrieg im Jahr 1567 zwischen Spandau und Berlin zurückzuführen.
Am 24. zum 25. Oktober 1806 wurde die Zitadelle von den Franzosen was die Preußen dazu bewegte zu kapitulieren . In den Befreiungskriegen wurde im März 1813 das von Franzosen besetzte Spandau von Truppen belagert. Preußische Truppen lösten die Russen und begannen mit dem Beschuss von Spandau der Zitadelle Spandau. Am 23. April gaben die Franzosen ihre Kapitulation bekannt verließen Spandau. Im Jahr 1878 wurde der Name der Stadt von in Spandau umbenannt.
Im 19. Jahrhundert wurde in Spandau die Rüstungsindustrie massiv Im Ersten Weltkrieg wurde diese Industrie noch mehr erweitert dass zum Ende des Krieges Spandau ein Rüstungszentrum des Deutschen Reiches geworden war.
Ab 1897 siedelte die Firma Siemens & Halske wichtige Industrieanlagen im Nord-Osten an. Später erwuchs daraus ein eigener Stadtteil
Am 1._Oktober 1920 verlor Spandau die kommunale Selbständigkeit und der achte Stadtbezirk Berlins.
Spandau ist mit seinen Versorgungs- und ein für Berlin nach wie vor bedeutender Ein erheblicher Teil des Bezirks besteht aus und Wasserflächen die als Ausflugsgebiet genutzt werden Das kulturelle Zentrum Spandaus ist die so Altstadt (Fußgängerzone) von deren alter Bausubstanz allerdings der Kriegsereignisse um 1945 wenig erhalten geblieben ist. Die 1978 eingeleitete Sanierung der Altstadt wurde nach als 10 Jahren 1989 abgeschlossen.
Das bedeutendste Bauwerk der Altstadt ist Nikolai-Kirche eine dreischiffige gotische Hallenkirche (15. Jahrhundert) deren Turm seit 1989 eine rekonstruierte Barockhaube mit Schinkelschem Schmuckwerk nach Plänen von 1839 hat. Das älteste Gebäude Spandaus ist Gotische Haus. In ihm ist das Stadtgeschichtliche untergebracht (auch Kunstgalerie). Im ältesten Stadtteil Spandaus Kolk stehen Reste der Stadtmauer . Unweit der Altstadt befindet sich die Zitadelle (mit Juliusturm) eine Renaissancefestung die verschiedene beherbergt.