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Spanisch-Amerikanischer Krieg


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Inhaltsverzeichnis

Das spanische Kolonialreich

Spanien war nach der Entdeckung Amerikas zur ersten wirklichen Weltmacht geworden. Aber nachdem das Land selbst Napoleon unterworfen wurde kam es zu Befreiungsbewegungen Spanisch-Amerika die Anfang des 19. Jahrhunderts schließlich Unabhängigkeit aller ehemaligen Kolonien auf dem amerikanischen führten. Das spanische Kolonialreich beschränkte sich danach die Inseln Kuba und Puerto Rico in der Karibik sowie die Inselgruppen der Philippinen der Karolinen und der Marianen im Pazifik .

Ruf nach Unabhängigkeit

Aber auch in den letzten Kolonien es zu Unabhängigkeitsbestrebungen bedingt durch eine hohe ungerechte Steuerlast und fehlende Mitwirkungsmöglichkeiten der Bevölkerung Politik und Verwaltung. Dazu kamen politische und Interessen der USA die die einheimische Bevölkerung ermunterten gegen Kolonialmacht zu rebellieren.

Aufstände in Kuba

In Kuba veröffentlichte der Großgrundbesitzer Carlos de Céspedes 1868 den Grito de Yara erste Unabhängigkeitserklärung. Daraufhin begann ein zehn Jahre Krieg der wesentlich zur Entstehung eines kubanischen beitrug aber verheerende Auswirkungen auf die Wirtschaft Landes hatte. Im Frieden von Zanjón 1878 den Kubanern gewisse Zugeständnisse gemacht die aber unzureichend empfunden wurden. Die Unabhängigkeitsbewegung war nicht besänftigt worden sondern eher gestärkt. Insbesondere der José Martí setzte sich für die Freiheit ganz ("Nuestra América") ein.

Krieg

Wirtschaftliche Probleme und die Unfähigkeit der Kolonialverwaltung führten 1895 zu einem erneuten Aufstand der Führung Martís der 1892 die Revolutionäre Kubas gegründet hatte. Die spanischen Truppen unter Befehl des Generals Valeriano Weyler versuchten den der Kubaner zu brechen. Martí fiel im und wurde zum Nationalhelden; der Freiheitskampf wurde Máximo Gómez weitergeführt. Die USA die bereits diesem Zeitpunkt die kubanische Wirtschaft dominierten schickten das Kriegsschiff " USS Maine " nach Kuba; im Hafen von Havanna kam es zu einer Explosion auf Schiff. Das war der Anlass für die der USA an Spanien. Die Spanier erlitten Verluste in Kuba durch den erbitterten Widerstand Freiheitskämpfer sowie durch Seuchen. Auf einem anderen im Hafen von Manila (Philippinen) wurde die spanische Flotte von US-amerikanischen vernichtend geschlagen. Nachdem die kräftemäßig weit USA auch in Kuba eingriffen und die bei Santiago zu Lande und zu Wasser blieb Spanien nichts anderes übrig als zu und im Frieden von Paris 1898 auf alle Besitzungen in der und im Pazifik zu verzichten.

Folgen

Kuba wurde formell Republik de facto ein Satellitenstaat der USA Puerto Rico und Philippinen wurden amerikanische Überseebesitzungen; die kleinen Inselgruppen Karolinen und Marianen wurden von Spanien an Deutsche Reich verkauft. In Spanien löste der des Kolonialreiches eine tiefgreifende Krise aus und Jahr 1898 wurde zum Schicksalsjahr. Es entstand intellektuelle Bewegung die sogenannte "Generation von 1898" für eine Neubesinnung des Landes eintrat.



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