Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Am 14. März 2004 fanden in Spanien Parlamentswahlen für zwei Kammern der Cortes dem Kongress und dem Senat statt. Wahlbeteiligung für die Wahlen zum Kongress betrug 21 Prozent und war damit mehr als Prozentpunkte höher wie vor vier Jahren (68 %). Auch die Wahlbeteiligung für die Wahlen Senat stieg an.
Die Spanische Sozialistische Arbeiterpartei (Partido Socialista Obrero Español) gewann mit Spitzenkandidaten José Luis Rodríguez Zapatero überraschend die Wahlen zum spanischen Abgeordnetenhaus 2004 in Spanien . Die PSOE kam in dieser Parlamentskammer 42 64 Prozent während die bisher mit Mehrheit regierende Volkspartei PP (Partido Popular) unter ihrem Spitzenkandidaten Mariano Rajoy deutlich auf 37 64 Prozent abrutschte. erhielt damit von den Wählern das Mandat Bildung einer neuen Regierung. Als weiterer Verlierer Wahl gelten die ehemaligen Kommunisten Izquierda Unida 4 ihrer bisher 9 Sitze im Abgeordnetenhaus sowie die katalanische Convergència i Unió (10 statt bisher 15 Sitze im Gestärkt aus den Wahlen ging die linksorientierte Esquerra Republicana de Catalunya hervor die vor Wahlen wegen der Kontakte ihres Spitzenpolitikers Josep Carod Rovira zur ETA stark kritisiert worden
Auch bei den gleichzeitig stattfindenden Wahlen Senat (Senado) verlor der PP deutlich an Allerdings stellt der PP in dieser Kammer 102 (2000: 127) Abgeordneten weiterhin die Mehrheit den Sozialisten mit 81 Senatoren (2000: 53).
Die Parlamentswahlen standen unter dem Eindruck Madrider Zuganschläge vom 11. März 2004. Der bisher regierenden PP wird im Rahmen der Aufklärung der Urherberschaft der Terroristen einseitig und undurchsichtig agiert zu haben. die schnelle Festlegung auf die Untergrundorganisation ETA als Urheber der Terroranschläge in der hat der PP in den Augen vieler von der zwischenzeitlich wahrscheinlichen Täterschaft islamistischer Terroristen wollen. Hiervon konnte die Sozialisten mit dem vielen als brav und spröde wahrgenommenen Rodríguez nach Ansicht von Wahlbeobachtern in entscheidendem Maße (siehe u.a. El País El Mundo Spiegel)
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