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Sparta


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Vorlage: Meyers Konversationslexikon von 1889

Reste des antiken Sparta

Sparta im Altertum Hauptstadt der peloponnesischen Landschaft Lakonien lag auf den letzten Ausläufern des und dicht am rechten Ufer des Eurotas dem sich hier die Flüsschen Önos und der Südseite der Stadt Knakion und Tiasa und bestand aus verschiedenen weitläufigen gartenreichen Quartieren zusammen einen Umfang von etwa 9 km

Die Einwohnerzahl mag sich zur Zeit Blüte auf 40.000 bis 50.000 belaufen haben. hatte die Stadt gar keine Mauern da Bürger ihr als solche dienen sollten; erst Tyrann Nabis legte eine Mauer an die bald darauf von den Achaiern zerstört aber auf Befehl der Römer wiederhergestellt und noch in byzantinischer Zeit wurde.

Sparta hatte auch keine eigentliche Akropolis. Namen führte nur einer der Hügel der auf dessen Spitze neben anderen der Tempel Athene Chalkioikos stand. Von den einzelnen Quartieren wird Pitana im Nord-Osten als das schönste Hier war die Agora mit den Versammlungsgebäuden Gerusia und der Ephoren der von der Beute erbauten persischen Halle und dem großen weißem Marmor überkleideten Theater von welchem sich einige Überreste erhalten haben. Andere Plätze im der Stadt an der Straße nach Messene der Dromos mit zwei Gymnasien und der mit Platanen bepflanzte Platanistas die Jünglinge zu ringen pflegten. Die Stadt außer den angeführten noch zahlreiche andere Tempel Monumente welche Pausanias nennt deren Lage sich heute nicht mehr nachweisen lässt.

Überreste alter Bäder finden sich nordwestlich südöstlich vom Theater Reste einer alten Brücke den Eurotas an der heutigen Straße nach und Tegea. Erst die Anlage der Stadt westlich von Sparta veranlasste ihre Verödung. Die Stadt Sparta (neugriech. Sparti) erst 1836 gegründet nimmt den südlichen Teil des Sparta ein.

Geschichte

Als älteste Einwohner werden die Pelasger frühzeitig gründeten die Phöniker Niederlassungen an der Küste Lakoniens um dort häufigen Purpurschnecken zu sammeln. Diesen folgten Griechen Leleger genannt und Einwanderer von Norden Die durch die Einwanderungen vermehrte und veränderte wird in der ältesten Überlieferung unter dem "Achaier" zusammengefasst. Ihr sagenhaftes Herrschergeschlecht waren die dann die Atriden (der Atride Menelaos).

Infolge der Dorischen Wanderung ( 1104 v. Chr. ) kam Sparta an die Dorier . Nach der gewöhnlichen Sage fiel Lakonien beiden Söhnen des Aristodemos Eurysthenes und Prokles In Wirklichkeit war die erste dorische Eroberung unvollständige. Die Achaier behaupteten sich in einem Teil Lakoniens; die Dorier setzten sich zunächst am rechten Ufer des Eurotas fest wo als feste Niederlassung Sparta gründeten. Von hier breiteten sie sich allmählich über die übrigen aus und vermischten sich mit den Achäern ursprüngliche Ebenbürtigkeit auch daraus sich ergibt dass der spartanischen Königsgeschlechter die Agiaden achaiisch war.

Diese unfertigen Zustände stürzten den Staat eine Verwirrung aus der ihn erst die des Lykurgos welche freilich so wie sie nicht auf einmal angeordnet sondern allmählich entstanden herausriss. Dieser stellte den inneren Frieden her begründete danach eine neue Staatsordnung auf der und strengen Organisation der dorischen Bevölkerung der Diese wurden in der Mitte des Landes und 4.500 (später 9.000) gleiche Ackerlose unter verteilt über welche sie weder durch Kauf Verkauf noch durch Schenkung oder Testament frei durften.

Sie waren in die drei Phylen Hylleer Pamphyler und Dymanen diese wieder in Oben geteilt und an Rang und Rechten gleich. Außer den Spartiaten gab es noch untergeordnete Klassen der Bevölkerung Periöken und Heloten.

Die Periöken (Lakedämonier) waren persönlich frei ohne Anteil am Stimmrecht in der Volksversammlung an den Ehrenrechten leisteten Zins an den und wurden mit den Spartiaten zur Verteidigung Vaterlandes aufgeboten.

Die Heloten waren Leibeigene des Staats und wurden hauptsächlich dazu die Ländereien der Spartiaten zu bebauen und im Krieg als Leichtbewaffnete zu begleiten. Zur der Blüte Spartas zählte man an Einwohnern 40.000 Spartiaten 120.000 Periöken und 200.000 Heloten.

Die Verfassung war eine aristokratische. An Spitze des Staats standen die zwei Könige. zur Seite stand der Rat der Alten Gerusia mit Einschuss der beiden Könige die nur je eine Stimme hatten aus 30 den Ältesten der Oben bestehend.

Die Volksversammlung (Apella) hatte nur die des Rats der Alten (später auch der entweder anzunehmen oder zu verwerfen nicht aber Anträge zu stellen.

Die Könige gelangten nach Erbrecht und zur Regierung. Durch Wohnung Ländereien ihnen zukommende von Opfervieh und Beute etc. vor allen Bürgern ausgezeichnet waren sie Oberpriester Feldherren und Aber ihre Macht in älterer Zeit nicht begrenzt war späterhin namentlich nach dem Aufkommen Ephoren seit den Messenischen Kriegen sehr beschränkt.

Möglichste Gleichheit der Bürger kriegerische Tüchtigkeit ausschließliches Interesse derselben für des Staats Macht Ruhm hervorzubringen war der Zweck der Lykurgischen Der Spartiate gehörte nicht sich sondern dem an; daher war das Leben ein fast öffentliches: Jagden Leibesübungen Teilnahme an den Volksversammlungen Opfern und feierlichen Chören Zuschauen bei den Spielen der Jugend und dergleichen füllten wenn Krieg war die Zeit des Tags aus. und Künste Schifffahrt und Handel zu treiben eines Spartiaten für unwürdig. Bereicherung durch Handel durch das Gesetz bloß eiserner Münzen sich bedienen ausgeschlossen.

Auch die Erziehung war durchaus Sache Staats öffentlich und gemeinschaftlich und bildete ein gegliedertes System; ihr vorherrschender Zweck war körperliche und Abhärtung selbst bei der weiblichen Jugend Gewöhnung an streng militärischen Gehorsam. Durch Übung der Kürze des Ausdrucks (Lakonismus) gewann der Spartiate jene Intensität und Sammlung des Geistes gedrungene und kernige Persönlichkeit die ihn auszeichnete; Erlernung dorischer Nationallieder wurde Begeisterung für das geweckt.

Damit nicht von außen Gefährliches sich durfte kein Spartaner ohne ausdrückliche Erlaubnis ins reisen; Fremde wurden nur eingelassen wenn sie den Behörden zu verhandeln hatten und durften länger als nötig verweilen. Der Staat wachte Einfachheit in dem Bau und der Einrichtung Häuser über die Kleidung über die Zucht Frauen selbst über die Musik.

Die Männer (immer je 15) mussten um jeden Luxus im Essen zu verhindern gemeinsamen einfachen Mahlzeiten (Pheiditien oder Syssitien) vereinigen. Ehe war geboten und es fand öffentliche statt gegen die welche gar nicht spät unpassend sich verehelichten. Eine kinderlose Ehe wurde nicht als solche angesehen sondern ihre Auflösung Staat verlangt.

Missgestaltete und schwächliche Kinder wurden nachdem den Ältesten des Geschlechts vorgezeigt worden waren den Schluchten des Taygetos ausgesetzt das heißt Periökenkinder erzogen während Kinder von Periöken und wenn sie spartiatische Erziehung genossen und von Spartiaten adoptiert waren mit Erlaubnis der Könige die Doriergemeinde aufgenommen werden konnten; dieselben hießen

Durch das Übergewicht der dorischen Spartiaten Lakonien erst zu einem dorischen Staat gemacht. gesteigerte Stammesgefühl traf zusammen mit der nur kriegerische Tüchtigkeit und Tatkraft gerichteten Lebensordnung um Eroberungsgeist in den Spartanern zu erwecken und nähren.

Der erneuerte Kampf mit den alten hatte die völlige Unterwerfung derselben zur Folge. Grenzstreitigkeiten entstanden die Kriege mit Messenien die mit der Unterjochung dieses Landes

Langwierige Kriege hatte Sparta mit Arkadien führen. Erst um 600 v. Chr. gewannen die Spartaner die Oberhand und Tegea zur Anerkennung ihrer Hegemonie die sich bereits über den größten Teil des Peloponnesos

Die Olympischen Spiele waren das gemeinschaftliche Fest der unter Oberhoheit vereinigten Staaten.

Mit Klugheit und Umsicht waren die darauf bedacht durch Erhaltung der alten staatlichen in den Nachbarländern namentlich durch Bekämpfung der ihren politischen Einfluss zu befestigen und wurden von der delphischen Priesterschaft unterstützt.

Beim Beginn der Perserkriege scharte sich Griechenland um die Spartaner welche den Oberbefehl aber sich in denselben wenig Ruhm erwarben; Eifersucht auf Athen nahm Sparta an der Schlacht bei Marathon nicht teil und nur gezwungen schlug die Schlacht bei Salamis ; sein Glanzpunkt war die Aufopferung des Leonidas und seiner Dreihundert bei den Thermopylen . Die Fortführung des Kampfes in größerem und die Gründung eines großen hellenischen Gemeinwesens spartanischer Hegemonie vertrug sich nicht mit der strenge Abgeschlossenheit berechneten Verfassung Spartas.

So überließ es wenn auch von erfüllt die Führung der Griechen im Seekrieg Athenern zumal es von inneren Erschütterungen heimgesucht

Einen Aufstand der Arkadier und der diesen verbündeten Argiver dämpfte Sparta zwar glücklich; ein Aufstand der Messenier ( 464 - 455 ) lähmte des Staats Kraft im Innern zwang ihn sogar bei Athen Hilfe zu Als Sparta ein Hilfskorps welches Kimon von Athen 461 v. Chr. zuführte schimpflich zurückschickte entstand offener Bruch beiden Staaten. Um den Athenern im Norden Gegengewicht zu beschaffen stellte Sparta durch den bei Tanagra 457 v. Chr. Thebens Vorherrschaft in Böotien her. Die Schlacht bei Önophyta vernichtete diese wieder und 450 v. Chr. wurde unter dem Einfluss friedfertig gesinnter ein fünfjähriger Waffenstillstand und 445 v. Chr. ein 30jähriger Friede zwischen Athen und geschlossen in welchem beide Staaten sich den ihrer Hegemonie garantierten.

Der tiefer liegende Gegensatz jedoch zwischen ionischen und dem dorischen dem demokratischen und Element sowie der Neid der auf Athens und Blüte eifersüchtigen Verbündeten Spartas namentlich Korinths und Thebens ließen es zu keiner Versöhnung kommen und im Peloponnesischen Krieg ( 431 - 404 ) fand der schroffe Gegensatz seinen Ausdruck. ging aus demselben als Sieger und scheinbar hervor als es je zuvor gewesen war.

Alle früheren Bundesgenossen Athens waren ihm aber im Innern geschwächt und durch Beseitigung Gesetze der Grundlagen seiner Verfassung beraubt verstand nicht den gewonnenen Besitz mit Mäßigung und zu behaupten. Gewalt und Treulosigkeit waren die der Politik eines Lysandros und Agesilaos. Überall unter Spartas bewaffnetem Schutz oligarchische Verfassungen eingerichtet feindlichen Parteien mit blutiger Gewalt unterdrückt.

Ein Hauptziel der spartanischen Politik war Wiedergewinnung der kleinasiatischen Küste welche im Peloponnesischen den Persern preisgegeben worden war. Deshalb unterstützten Spartaner den jüngeren Kyros gegen Artaxerxes und 399 v. Chr. Thimbron dann Derkyllidas und zuletzt Agesilaos Heeresmacht nach Kleinasien.

Aber die glänzenden Erfolge des letzteren nicht die Stellung Spartas im Mutterland zu Auf Anstiften der Perser verbündeten sich Athen Theben Korinth Argos u. a. gegen Sparta und es 395 der so genannte Korinthische Krieg den durch den mit Persien vereinbarten Antalkidischen Frieden ( 387 v. Chr. ) beendete.

Es gab die kleinasiatischen Griechen dem Zugriff preis und hoffte durch das Verbot Bünde zwischen griechischen Staaten seine Herrschaft dauernd begründen. Es zwang Theben seine Städte freizugeben seine Besatzung aus Korinth zurückzuziehen und schaltete Peloponnes als unumschränkter Herr.

Die Besetzung der Kadmeia in Theben 382 v. Chr. ) führte jedoch den Sturz von Spartas herbei. Theben erkämpfte sich 379 v. Chr. seine Freiheit und die Hegemonie über Böotien wieder. In dem Kampf den Sparta gegen Athen und Theben unternahm verlor es ersteres seine Herrschaft zur See und die bei Leuktra ( 371 v. Chr. ) erschütterte auch seine Macht zu Lande immer. Der thebanische König Epameinondas verwüstete 369 v. Chr. Lakonien vernichtete seine Hegemonie über den Peloponnes machte Messenien selbständig und brachte so Sparta an Rand des Verderbens aus dem es auch Tod des Epameinondas nicht erretten konnte.

Die von Lykurg gegebene Verfassung war Lauf der Zeit untergraben worden und der mit Persien und dem asiatischen Griechenland hatte auf die einheimische Sitte eingewirkt. Sparta wurde der reichsten Städte Griechenlands. Die thebanischen Soldaten in den Gutshäusern der spartanischen Adligen Schätze Geldwerte die es laut lykurgischer Verfassung nicht durfte. Inwieweit diese Verfassung ohnehin real umgesetzt ist noch Streitpunkt der Wissenschaft da die Informationen von außerhalb (i.d.R. Athen) kamen und geprägt waren. Sparta galt nicht etwa als sondern wurde auch häufig als Idealstaat dargestellt es aus damaliger Sicht die längste und Verfassung vorzuweisen hatte. Eigentlich wird bis heute regiede Männergesellschaft Spartas herausgestellt die quasi »kulturfrei« militaristisch sexistisch und in Bezug auf die nahezu rassistisch gewesen sei. Doch obwohl ein Aufenthalt von »Ausländern« verboten war hielten sich Adlige aus Athen und anderen griechischen Städten Dauer in Sparta als Wahlexilort auf. Die waren eine Touristenattration. Zu Festumzügen fuhren wohlhabende (für Sparta ein Widerspruch in sich) mit Festwagen vor. Junge Mädchen konnten etwa an teilnehmen wobei als ob das für den Gast nicht schon schockierend genug war auch ihre bloßen Knie zu sehen sein konnten.

Infolge der immerwährenden Kriege sank aber Zahl der männlichen Bevölkerung und zur Zeit Aristoteles stellte es nicht viel über 1.000 Wenn dieser Stand der Bevölkerung von selbst Vermögensgleichheit aufheben musste so wurde diese Störung mehr gefördert durch das Gesetz des Ephoren welches durch Schenkung oder Testament frei über Ackerlos zu verfügen gestattete.

Die Verfassung ging allmählich in eine selbstsüchtige Oligarchie über. Im Innern krank und seiner beraubt konnte sich Sparta seit der Schlacht Leuktra nie wieder zu seinem früheren Einfluss

Alexander dem Großen versagten sie zwar Heeresfolge aber König Agis II. machte 330 v. Chr. einen fruchtlosen Versuch die makedonische Herrschaft zu stürzen. Die Spartaner mussten um sich gegen neue Angriffe des Demetrios 296 v. Chr. ) und des Pyrrhos ( 272 v. Chr. ) zu schützen ihre Stadt stark befestigen.

Die Spartiaten würdigten sich zu Mietlingen Auslandes herab. Zur Zeit des Königs Agis war ihre Zahl auf 700 geschmolzen. Die Volkszahl und die überhand nehmende Sitte der machten das Missverhältnis im Besitz immer größer.

Agis' III. ( 244 - 240 ) Versuch die Lykurgische Verfassung wiederherzustellen scheiterte.

Kleomenes III. begann nach seinem ruhmreichen gegen die Achaier 226 v. Chr. seine Reformen mit dem Sturz der und der Verbannung der oligarchischen Gegner. Ohne Hindernis wurden die Schulden getilgt die Bürgerschaft Aufnahme von Periöken auf 4.000 gebracht die unter sie neu verteilt und die Lykurgische wieder eingeführt.

Auch die Hegemonie im Peloponnes und Griechenland wollte Kleomenes seinem Vaterland wieder erkämpfen schon war er nach der Eroberung von nahe daran an die Spitze des Achaiischen zu treten als Antigonos Doson von Aratos 221 v. Chr. in der Schlacht bei Sellafia die des kaum verjüngten Staats brach. Sparta musste an Antigonos ergeben der sofort die Reformen aufhob und das Ephorat wiederherstellte. Der Staat dem Achäischen Bund bei behielt aber im seine Unabhängigkeit.

In dem Usurpator Machanidas ( 211 - 207 ) erhielt Sparta seinen ersten Tyrannen ; er hob das Ephorat auf trat unumschränkter Herr auf und machte sich an Spitze seiner Söldnerscharen im Peloponnes furchtbar doch er schon 207 v. Chr. gegen Philopoimen bei Mantineia. Die Regierung Nachfolgers Nabis ( 206 - 192 ) war eine fast ununterbrochene Reihe von und ein Gewebe von verräterischer Politik.

Nach der Ermordung des Nabis durch Ätoler ( 192 v. Chr. ) gewann Philopoimen Sparta wieder für den Bund aber der alte Hass der Spartaner die Achaier blieb. Als Sparta 188 v. Chr. vom Bund abfiel und sich unter römischen Schutz stellte rückte Philopoimen vor Sparta die Häupter der Empörung hinrichten die Mauern und die fremden Söldner sowie die von Tyrannen unter die Bürger aufgenommenen Heloten entfernen. musste nun achaiische Einrichtungen annehmen.

Rom sah zu wie sich die und Spartaner gegenseitig durch ihre Streitigkeiten entkräfteten der geeignete Zeitpunkt zum Eingreifen gekommen war. der Vernichtung des Achaiischen Bundes und der ganz Griechenlands ( 146 v. Chr. ) teilte Sparta das ziemlich leidliche Los übrigen griechischen Staaten; ja es soll den von den Römern besondere Ehre zu teil sein: sie blieben frei und leisteten keine als Freundschaftsdienste.

Unter den Kaisern nach Augustus blieb den Lakedaimoniern kaum ein Schatten von Freiheit. Die Lykurgischen Einrichtungen noch bis ins 5. Jahrhundert fort so galten einige sportliche wie Wettkämpfe laut Pausanias als quasi »spätantike Touristenattraktion« denen für ausländische Gäste extra Tribünen erbaut erst das Christentum verdrängte die letzten Reste derselben.

Literatur

  • Ernst Baltrusch: Sparta (Beck Wissen) München 1998.
  • Karl Christ (Hrsg.): Sparta ; Darmstadt 1986.
  • Victor Ehrenberg: Sparta (Geschichte) in: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft III A 2 (1929) Sp. 1373
  • Hooker J.T.: Sparta Geschichte und Kultur ; Stuttgart 1982.
  • Lukas Thommen: Sparta. Verfassungs- und Sozialgeschichte einer griechischen Polis Stuttgart 2003.
  • Welskopf Elisabeth Charlotte (Hrsg.): Hellenische Poleis; Krise-Wandlung-Wirkung 4 Bde. Berlin/0. 1974.
  • Welwei Karl Wilhelm: Die griechische Polis Stuttgart 1983.

Quellen:

  • Herodot: Historien ; Deutsche Gesamtausgabe; übersetzt von A.Horneffer (1910); hg. und erläutert v. H.W.Haussig; mit einer von W.F.Otto; 4.Aufl. Stuttgart 1971.
  • Pausanias: Reisen in Griechenland ; Gesamtausgabe in drei Bänden; auf Grund Übersetzung von E.Meyer; hg.v. Felix Eckstein 3.Aufl. 1986.
  • Plutarch: Große Griechen und Römer ; übersetzt von K.Ziegler und W.Wuhrmann; 6 Zürich-Stuttgart 1954-1965.
  • Polybios: Geschichte ; Gesamtausgabe in zwei Bänden; eingeleitet und von Hans Drexler; Zürich 1961 und 1963.
  • Thukydides: Geschichte des peloponnesischen Krieges ; eingeleitet und übertragen von Georg Peter unveränderter Nachdruck der 2.überarb. Auf 1. Zürich-München 3.Auf 1.München 1981.
  • Xenophon: Hellenika ; griechisch-deutsch übersetzt und hg.v. Gisela Strasburger; 1970.
  • Xenophon: Von der Staatsverfassung der Lacedämonier ; Übersetzt von A.H.Christian Stuttgart 1830.




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