Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 19. Januar 2020 

Speiseeis


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Eis mit Sahne und Früchten

Speiseeis (schweiz. Glacé ) ist ein gefrorenes Lebensmittel .

Inhaltsverzeichnis

Physik der Herstellung

Die Herstellung von Speiseeis beruht auf physikalischen Trick. Damit das Eis cremig und pelzig schmeckt muss dafür gesorgt werden dass gefrierenden Wasserkristalle in der Eismischung möglichst klein Daher muss das Speiseeis beim Gefrieren ständig werden. Dies kann in Eismaschinen geschehen die Kühlung und Rühren bewirken. Die klassische - auch zuhause durchführbare Art geht aber von Kältemischung aus bei der zerstoßenes Eis mit Kochsalz vermischt wird. Durch die Gefrierpunktserniedrigung kühlt Kältemischung auf unter -10 °C ab. Sie in eine gut isolierende große Schüssel gefüllt. diese wird eine kleinere Metallschüssel gestellt die Speiseeismischung aufnimmt und die durch die Kältemischung außen gekühlt wird. Jetzt kommt es darauf die Speiseeismischung gleichmäßig zu rühren und die der Schüssel gefrierenden Teile möglichst rasch abzukratzen das Wachstum der Eiskristalle unterbrochen wird. Generell Je höher der Fettgehalt und je schneller Rührgeschwindigkeit desto kleinere Kristalle erhält man und feiner wird das Speiseeis.

Hygienische und mikrobiologische Aspekte

Die meisten Speiseeissorten stellen einen sehr Nährboden für Bakterien dar. Deshalb muss bei der Herstellung Speiseeis strikt auf Hygiene geachtet werden. In gefrorenem Zustand können die meisten Bakterien zwar nicht vermehren sie aber in der Regel auch nicht ab. geschmolzenem Zustand können sich dagegen manche Bakterien schnell durch Teilung vermehren. Daher sollte man Speiseeis nicht wieder einfrieren. Besonders heikel in Hinsicht kann Softeis sein. Durch die eingeblasene können Krankheitskeime aus der Luft in das gelangen. Durch mangelhafte - zum Beispiel zu - Reinigung der Maschinen ist es daher häufiger insbesondere zu Salmonellen -Infektionen gekommen.

Varianten und Sorten

Es werden mehrere Varianten nach Zubereitung
  • Milchspeiseeis besteht aus Milch (70 Prozent) Zusätzen Aromen
  • Einfacheiscreme hat mindestens 3 Prozent Milchfett
  • Cremeeis besteht zu mindestens 50 Prozent aus zusätzlich wird Vollei oder Eigelb zugesetzt.
  • Rahmeis wird üblicherweise mit Sahne hergestellt.
  • Fruchteiscreme hat mindestens 8 Prozent Milchfett und deutlich wahrnehmbaren Fruchtgeschmack
  • Fruchtsorbet ist ein auf Fruchtsäften basierendes Eis mindestens 25 Prozent Fruchtanteil hat bei Zitrusfrüchten 15 Prozent.
  • Softeis ist eine Eiscreme-Art bei der in Speiseeis zusätzlich Luft geblasen wird.

Klassische Sorten sind

Geschichte

Der griechische Dichter Simonides von Keos beschrieb wohl als erster eine Art die aus Gletscherschnee mit Zutaten (Früchte Honig hergestellt wurde. Große Eisfans der Antike waren der Große und der Arzt Hippokrates . Die römischen Kaiser ließen sich durch Schnelläufer Schnee und von den Apenninen zur Herstellung von Sorbets bringen der Kaiser Ashoka Eis aus dem Himalaya .

Die erste Speiseeismaschine wurde um 1790 in den USA erfunden. Die erste Fabrik für Speiseeis es 1851 in Baltimore (USA). Bis zur Erfindung der Kältemaschine Professor Carl von Linde 1881 (siehe auch Linde-Verfahren) war man allerdings Stangeneis aus dem Winter (in Eiskellern bis Sommer gehalten) und Kochsalz für die Kältemischung Lindes Kältemaschine brachte dann die Verfügbarkeit von und verhalf dem Speiseeis als Massenware zum

Eis am Stiel

Die ersten Eiswaffeln gab es in USA. Das "Eis am Stiel" wurde 1923 patentiert.

In den zwanziger Jahren eröffneten in allenthalben italienische Eisdielen. Dies war die erste größere der durch Ausländer betriebenen Gastronomie .

Das Softeis wurde Mitte des 20. Jahrhunderts in Großbritannien erfunden. Ein Mitglied des Entwicklungsteams von und Lebensmitteltechnikern war die junge Margaret Thatcher .



Bücher zum Thema Speiseeis

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Speiseeis.html">Speiseeis </a>