Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Spontis nannte man in den 1970er Jahren linke politische Aktivisten in der der APO . Sie hielten die Spontaneität der Massen für das revolutionäre Element der Geschichte grenzten sich damit von den K-Gruppen der ab die dem traditionellen kommunistischen Gedanken anhingen die Revolution sei eine Partei vonnöten die Führung in eine bessere Zukunft übernehmen müsse.
Entsprechend waren nicht Theorieschulungen und Parteiaufbau bei den K-Gruppen das Lebenselexier der Spontis spontane Aktionen in der Öffentlichkeit die einen und mitreißenden Charakter haben sollten.
Ausdruck dessen waren auch die sog. Sponti-Sprüche die zu hunderten in den Medien wurden (z.B. „Freiheit für Grönland! Nieder mit Packeis!“ „Wer zweimal mit derselben pennt gehört zum Establishment“ usw.). Weiterhin zeichneten sich die durch ihren antiautoritären Ansatz aus und das ein linkes „Gegenmilieu“ zu schaffen.
Verbreitet war die Spontiszene insbesondere in Studentenstädten hier wiederum in Berlin und besonders Frankfurt wo sie mit Hausbesetzungen im Westend-Viertel gegen die Häuserspekulanten und Umstrukturierung zum Versicherungen- und Bankenviertel kämpfte.