Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Spott ist das bewusste Lächerlichmachen eines Menschen bestimmten Gruppe oder deren echter oder vermeintlicher Spott wird als wesensmäßige Entblößung und daher schmerzhafter als eine äußerliche Verletzung empfunden.
Spott ist für den Spötter eine unaufwändige Waffe. Oft genügen Worte Gebärden oder Handlungen um auf seiten des Verspotteten heftige aggressiver und gewalttätiger Natur auszulösen.
Spott tritt in unterschiedlichen Graden und auf. Neben grobem Spott hat eine lange kultivierten stilisierten Spottes entwickelt.
Spott ist oft ein Mittel der Polemik . Der Spötter vermag Schwachstellen eines vermeintlich eines Widerparts zu enthüllen. Nicht allein Feinde einander mit Spott; Spott hat offenkundig auch gewisse stabilisierende Funktion im Rahmen eines sozialen
So war die Gestalt des Hofnarren vielfach Zielscheibe des allgemeinen Spottes andererseits allein diesem eingeräumt unangenehme Wahrheiten bis hin Peinlichkeiten im Bereich des Potentaten zu benennen und spöttisch aufs Korn nehmen.
Der volkstümliche Narr der als Außenseiter und Reich gleichermaßen mit gnadenlosem Spott überzieht in der Tradition in der Gestalt Till Eulenspiegels überaus populär geworden; (gleiches gilt für Nasreddin im arabischen Raum).
Im Kabarett hat das 20. Jahrhundert eine Institution des Spottes auf der Bühne gefunden. Selbst Diktaturen erkannten seine spezifische Ventilfunktion und vermochten eine gewisse Kanalisierung der Satiren zu erreichen. Nachwende-Deutschland ist das Spottpotenzial des Kabaretts auf Seiten Deuschlands offenkundig zurück gegangen.
Stattdessen steigt die Nachfrage nach Comedy mit einer Mischung aus Show Talk Action und spöttischem Zynismus von unterschiedlichem Niveau.
Die schwerwiegendste Form des Spottes wird der Blasphemie gesehen. Diese umfasst neben der Gotteslästerung die verbale oder symbolische Bloßstellung und des allgemein als Heilig geltenden.