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Die Sprachen auf Mallorca bilden ein recht kompliziertes Geflecht.
Sowohl Spanisch ( castellano español ) als auch Katalanisch und Mallorquí werden heute von den Einheimischen gesprochen. in den letzten Jahrzehnten mit dem Tourismusboom Mallorca gekommenen Festlandspanier sprechen oft nur Spanisch Dauertouristen natürlich ihre eigene Muttersprache und oft etwas Spanisch aber nur selten Katalanisch und seltener Mallorquí . Englisch und Deutsch werden vorallem in den touristischen Zentren zunehmend von den in der Tourismusindustrie arbeitenden als Fremdsprache geprochen.
Mehr als 6 Millionen Menschen haben als Muttersprache erlernt. Rechnet man noch die Dialekte Català zum Beispiel Mallorquinisch ( mallorquí ) Valencianisch ( valencià ) Menorquinisch ( menorquí ) Ibizanisch ( eivisenc ) dazu sprechen etwa 8 Millionen Menschen Somit ist diese Sprache mit ihren Dialekten grösste Minderheitensprache der Iberischen Halbinsel.
Viele Besucher glauben dass Mallorquí und Menorquí unterschiedliche Sprachen mit eigener Grammatik seinen es handelt sich um Spielarten des Katalanischen nach jahrzehntelanger Unterdrückung durch Franco mit enormen Einsatz unter anderem von de Borja Moll 1983 wieder gleichberechtigt Amtsprache wurde und wieder öffentliche Leben bestimmt.
In der Zentren des Massentourismus kommt problemlos ohne Kenntnisse des Spanischen Katalanischen und aus. Je nach Ort ist es für Touristen möglich alles Notwendige entweder auf englisch deutsch oder in beiden Sprachen zu erledigen. man nicht sehr gut Kastilisch kann es dass man sein Kastilisch kaum verwenden kann der andere recht massiv immer wieder ins oder Deutsche überwechselt. Beim Englischen kann man dies nicht zu verstehen was dann eventuell führt dass man sein Kastilisch anwenden kann. Deutschen wäre manchmal erst eine Diskussion über Sprache nötig was man aber dann meist besser unterlässt.
Versucht man Katalanisch zu sprechen bekommt fast regelmäßig eine Antwort auf Kastilisch entweder der andere selbst keine eingesessener Mallorquiner ist schlicht kein Katalanisch beherrscht was bei Personen der Tourismusindustrie recht häufig ist oder der geübte Reflex mit jedem Fremden Kastilisch zu kommt hervor. Mit Mallorquinisch stößt man zuerst immer auf Erstaunen dann aber jedoch bei Mallorquinern meist auf Sympathie. Der Gebrauch von und erst recht von Mallorquinisch setzt aber immer eine entspannte ruhige Situation voraus bei beide Seiten genug Zeit haben aufeinander einzugehen.
Katalanisch bzw. Mallorquí ist die Weiterentwichlung Vulgärlatein im Nordosten der Iberischen Halbinsel. Nach Rückeroberung Mallorcas durch Jaume I. (Jaime/Jakob I.]) trat das Katalanische an Stelle der vorherigen Amtssprache Arabisch. Wieweit dort die romanische Sprache die während der Römerzeit auf die kam gesprochen wurde und das heutige Mallorquí hat ist nicht ganz klar. Der Schriftsteller Philosoph Ramón Llull der von 1235 bis 1315 lebte galt als der " Dante der katalanischen Literatur". Im Mittelalter war Sprachgebiet des Katalanischen noch recht einheitlich. Nur Abweichungen wie etwa ein anders gebildeter Artikel das Mallorquí aus. Dieser abweichende Artikel wurde auch Es handelte sich also eher um eine der Schriftsprache als um einen gesprochenen Dialekt .
Nach Ende des spanischen Erbfolgekrieges (1701-1714) verlor Katalonien seine politische Eigenständigkeit die Bourbonen -Könige trieben die Entwicklung des spanischen Zentralstaats seiner heutigen Form voran. Das Kastilische wurde als spanische Amtssprache durchgesetzt. 1716 wurde per Gesetz das als Unterrichtssprache verbindlich festgelgt. 1779 ging die so weit dass sie sogar Theaterstücke auf verbot. Das 18. Jahrhundert gilt deshalb als der Tiefpunkt der Sprache als die Zeit der decadència . Erst im 19. Jahrhundert erlebte das Katalanische einen neuen Aufschwung. der Wiedergeburt der renaixença fand die Sprache wieder Unterstüzung und zum Gegenstand linguistischer Forschung. Don Francesc de Moll schrieb ab 1920 in Biniali (Mallorca) 43 Jahre an seinem Wörterbuch der drei Varianten: Katalanisch Valenzianisch und Balearisch.
Während der Arbeit von Francesc de Moll wurde das Katalanische jedoch wieder massiv Nach dem spanischen Bürgerkrieg (1939) wurde der öffentliche Gebrauch des mehr oder minder verboten. Franco der eine einheitliches zentalistisches Spanien wünschte alle Sprachen außer dem Spanischen. Die Folge Politik sind noch bis heute spürbar. Die Mallorquiner beherrschen das kastilische Spanisch benutzen aber Mallorquí das in seiner gesprochenen Form je Region Abweichungen vom Standard zeigt. Bis heute es viele Mallorquiner selbstverständlich bei offiziellen Anlässen zu verwenden. Einige von Ihnen können Mallorquí und verstehen aber nicht schreiben. Es war Franco nur möglich in den Familien die mündlich weiterzugeben.
Mit der Verfassung von 1978 galt Spanisch als Amts- und Staatssprache des Landes für alle anderen Sprachen auf die jeweilige verwiesen wird. Diese sehen für Català Galego und Euskara (Baskisch) die Funktion regionaler Amtsprachen vor. war es geschafft alle Plätze Strassen Orte erhielten ihre Namen zurück. So wurde aus Bañalbufar wieder Banyalbufar aus cuevas (Höhlen) wieder coves der Hafen Puerto wieder Port und der Hans Juan darf wieder mit Joan unterschreiben. Die Aussprache läst machen Romanisten seine Sprachtalent zweifeln. Die Mallorquiner haben ein für das sch: X klingt wie sch Felanitx wird als Felanitsch gesprochen uig am Ende des Wortes spricht man tsch aus der Berg Puig klingt dann wie Putsch und die Endungen aitx oder atx wird wie atsch gesprochen also Andratsch .
Da in den touristischen Zentren Mallorcas auf den Touristen zugeschnitten ist kann es das man dort auf die "deutsche" Einrichtung stösst wo man dann nicht nur italienische serviert bekommt sondern auch die in Deutschland fast ritualisierte Form der Minimalkonversation auf Italienisch mit Floskeln wie prego signiori! etc.
Wie fast überall auf der Welt man durch knüpfen entsprechender Kontakte auch auf stoßen die sich die Plansprache Esperanto zum Hobby gemacht haben um internationale in einer Atmosphäre der sprachlichen Gleichberechtigung zu Der Versuch Esperanto zur allgemeinen "Welthilfssprache" zu ist wohl gescheitert aber als Mittel bewusst einem Geist der Aufgeschlossenheit sich mit anderen zu setzen ist Esperanto bis heute sehr