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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 16. Dezember 2019 

Sprachen und Dialekte in Niedersachsen


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In Niedersachsen wird neben Hochdeutsch Plattdeutsch in weiten Teilen des Landes gesprochen. betrifft heute noch v.a. das Oldenburger Land das Emsland die Lüneburger Heide (dort überall Nordniedersächsischer Dialekt ) und die ländlichen Regionen südwestlich von und nördlich von Braunschweig ( Ostfälischer Dialekt ).

Im Saterland wird die dritte Sprache Saterfriesisch gesprochen worauf in dieser Gegend auch Ortsschilder hinweisen. Die Friesische Sprache hat ihr Verbreitungsgebiet ferner an der Waterkant v.a. in Friesland ( Niederlande ) auf Helgoland und in Nordfriesland ( Schleswig-Holstein ) jedoch nicht (mehr) in Ostfriesland .

Im Stadtgebiet von Hannover wird schon sehr lange ein sehr Deutsch gesprochen das sich vom nördlichen Niedersachsen erheblich unterscheidet. Die Aussprache Hannovers gilt allgemein als dem Standarddeutschen am ähnlichsten. Gerade bei Sprechern haben sich dennoch ein paar Eigenarten So wird ai / ei dort häufig wie aa ausgesprochen sp und st nicht wie im Hochdeutschen üblich wie schp und scht sondern wie ßp und ßt (stimmloses s + t ). Man sagt scherzhaft die Hannoveraner „ ßtolpean übean ßpitzn ßtaan “ („ stolpern über den spitzen Stein “). Der r -Laut wird vor Konsonanten gelegentlich zu einem ach -Laut ( ßpocht statt Sport ).




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