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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 28. Mai 2012 

Spritzprägen


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Das Spritzprägen ist ein abgewandeltes Spritzgießen . Dabei wird die Kunststoffschmelze als sog. in das praktisch drucklos nicht völlig geschlossene eingespritzt. Unter der Wirkung des sich nach Einspritzen aufbauenden Schließdrucks wird das Formteil endgültig Bei einer Variante kann die Kavität komplett werden. Der ansteigende Innendruck öffnet das Werkzeug einen kontrollierten geringen Weg. Durch Anheben der wird Druck auf die Formmasse ausgeübt und relativ spannungsarmes Formteil ausgeformt. Diese Variante wird der Herstellung von Datenträgern aus Polycarbonat (PC) verwendet ( CD DVD ). Das Spritzprägen wird bei Thermoplasten und Duroplasten angewendet. Bei Duroplasten entfernt man flüchtige z.B. Luft oder Wasserdampf der aus der der Formmasse und dem Reaktionswasser während der Aushärtung im Werkzeug entsteht. Die endgültige Verdichtung duroplastischen Formmasse ist hier besonders vorteilhaft hinsichtlich Qualität. Spritzprägen kann man auf Maschinen aller Besonders einfach lässt sich der Arbeitsablauf auf Schließseite auf Maschinen mit vollhydraulischem Schließsystem steuern. Arbeitsablauf ist programmierbar und kann auch bei gut auf den Umwandlungsprozess der Formmasse zum und die jeweilige Härtungscharakteristik angepasst werden. Die Spritzgießverfahren bei faserverstärkten Formmassen auftretende Faserorientierung wird Spritzprägen teilweise aufgehoben. Spritzprägen liefert bei allen Formteile mit sehr guter Oberfläche und geringer Anisotropie.




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