Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 31. August 2014 

Städtepartnerschaft


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Eine Städtepartnerschaft ist eine Partnerschaft zwischen Städten verschiedener bzw. Staaten mit dem Ziel sich kulturell wirtschaftlich auszutauschen und sich gegenseitig zu informieren.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte der Städtepartnerschaften

Die negativen Folgen des 2. Weltkriegs brachten die Menschen zu der Erkenntnis politische Freundschaften von Staaten dauerhaft nur dann haben wenn sie auch an der Basis werden. Vor diesem Hintergrund wurden ab ca. 1947 erste Städtepartnerschaften gegründet etwa Bonn mit Oxford ( Vereinigtes Königreich ). Die gleiche Intention verfolgten 1951 in Genf auch 50 Bürgermeister deutscher und französischer als sie den Rat der Gemeinden Europas (seit 1984 Rat der Gemeinden und Regionen Europas RGRE) gründeten. Dieser hat sich u.a. Aufgabe gemacht die Aussöhnung zwischen den Völkern und die kommunale Zusammenarbeit über nationale Grenzen zu fördern. Damit war eine internationale Grundlage Aufbau von Städtepartnerschaften gegeben. Seit 1955 hat der "Rat" eine deutsche Sektion von einem Präsidenten geleitet wird (seit 2003 Dr. Wolfgang Schuster Oberbürgermeister von Stuttgart )
Eine Vorreiterrolle bei der Entstehung solcher Beziehungen zwischen Kommunen hatte vor allem das Baden-Württemberg. Hier wurde beispielsweise 1951 die erste Städtepartnerschaft mit einer Stadt Frankreich besiegelt. Die Große Kreisstadt Ludwigsburg nahm seinerzeit mit der französischen Stadt eine Städtepartnerschaft auf. Dabei spielte die Geschichte besondere Rolle. Montbéliard (deutsch Mömpelgard) war lange eine württembergische Exklave in Frankreich. In der nahmen immer mehr Städte in Deutschland freundschaftliche zu Städten anderer Staaten auf.

Historisch betrachtet wurde zwar bereits 836 die älteste europäische Städtefreundschaft zwischen Paderborn und Le Mans ( Frankreich ) urkundlich erwähnt aber diese Freundschaft wurde erst 1967 zu einer offiziellen Städtepartnerschaft .

In den 1980er Jahren erlaubte auch die Lockerung des Vorhangs" partnerschaftliche Beziehungen zwischen westdeutschen und ostdeutschen In diesem Rahmen wurde am 25. April 1986 die erste deutsch-deutsche Städtepartnerschaft aufgenommen und zwischen Saarlouis und Eisenhüttenstadt . Diese war vor allem auf die des damaligen saarländischen Ministerpräsidenten Oskar Lafontaine und dem Vorsitzenden des Staatsrats Erich Honecker zurück zu führen.

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurden Städtepartnerschaften zwischen Ost- und bzw. Ost- und Westkreisen geschlossen die in Linie zur Unterstützung der ostdeutschen Kommunen bzw. bei den Veränderungen in Politik und Wirtschaft

Seit der politischen Wende in Europa viele Partnerschaften zwischen deutschen und polnischen Städten geschlossen - oft hervorgegangen aus die westdeutsche Städte nach dem zweiten Weltkrieg Vertriebene aus Städten östlich der Oder-Neiße-Grenze übernommen

Heute pflegen mehrere Tausend Städte und in Deutschland partnerschaftliche Beziehungen mit Städten im Teil" Deutschlands oder im Ausland. Dabei wurden vermehrt auch außereuropäische Städte einbezogen.

Sinn und Zweck sowie Aufbau einer

Sinn und Zweck von Städtepartnerschaften ist freiwillige Zusammenfinden von Menschen über Grenzen hinweg. der Vergangenheit haben sich daher Städte nach Partnerstädten umgesehen. Dabei spielt die Größe der die Struktur der Stadt (z.B. ländlich geprägt Industriestadt) sowie beispielsweise auch das Vereinsleben eine Rolle.

Im Vorfeld wird dabei meist geprüft es evtl. bereits private Kontakte von Bürgern Kommunalpolitikern oder aber auch von Schulen zu Kommune im Ausland gibt die ggf. intensiviert könnten und dann in eine Städtepartnerschaft münden Sind solche Kontakte nicht vorhanden werden "partnerschaftswillige" auch von überörtlichen Organisationen vermittelt. Viele Städte eine internationale Partnerschaft eingehen wollen werden auch der Webseite des "Rates der Gemeinden und Europas" veröffentlicht. Hier werden etwa auch Musterverträge Partnerschaften veröffentlicht.

Stimmen verschiedene Kriterien überein nicht unerheblich ist auch die Entfernung kommt es zu Besuch der Verwaltungsspitze ( Bürgermeister Gemeinderat ) und einem entsprechenden Gegenbesuch. Ein positives Echo führt dann meist zur formellen Aufnahme Städtepartnerschaft die mit der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde wird.

In der Folgezeit werden dann je Engagement der Städte oftmals jährliche Besuche organisiert. Initiative hierzu geht entweder von der Stadtverwaltung auch von Vereinen aus. Die Besucher sollen meist bei privaten Gastgebern untergebracht sein was Zusammenwachsen der Völker fördert. Nehmen Vereine an solchen Austausch teil so werden nicht selten Veranstaltungen etwa Spiele (bei Sportvereinen) oder Konzerte Musikvereinen oder Chören) veranstaltet.

Das tatsächliche Engagement ist jedoch sehr Je mehr Partnerstädte vorhanden sind desto weniger dabei auch der tatsächliche Austausch stattzufinden.

Gemeinden die intensive europäische Partnerschaftskontakte unterhalten sich auch um Auszeichnungen des Europarats bewerben. gibt es folgende Formen von Ehrungen: "Europadiplom" "Ehrenfahne" und "Europapreis". Diese werden stufenweise vergeben heißt zunächst muss eine Bewerbung um das erfolgen. Wird dieses gewährt kann sich die später um die Europaplakette etc. bewerben.

Eine schwächere Form der Städtepartnerschaft ist Städtefreundschaft . Sie ist meist zeitlich begrenzt oder sich nur auf bestimmte Projekte einer Beziehung. noch schwächere Form ist der Städtekontakt welcher nur eine lose Beziehung zwischen Städten oder Gemeinden darstellt (Beispiele sind hier die zahlreichen Kontakte deutsch-deutscher Kommunen nach der

Erste Städtepartnerschaften Deutschlands

(Die Liste könnte für andere Länder ergänzt soweit frühere Städtepartnerschaften mit einer Stadt in folgenden Staaten bekannt werden bitte berichtigen!)

Zwischen Frankreich und Deutschland sind oft eines Landes mit Nachbargemeinden des Partnerlandes verbunden. gründet auf der wirtschaftlichen Ähnlichkeit beider Bezirke.

Gründe für Städtepartnerschaften

( Bitte ausformulieren und ergänzen )

In vielen Fällen beruht die Städtepartnerschaft gemeinsamen Eigenschaften der Städte.

Ähnliche Geschichte

  • Z.B. Pforzheim und Guernica die beide durch Luftangriffe völlig zerstört
Geographische Nähe Namensgleichheit
  • Z.B. Coburg in Deutschland und Cobourg in Kanada.
Persönliche Beziehungen Wirtschaftliche Ähnlichkeit Lokale Agenda 21

(Beispiel: Pas de Calais / Altkreis Iserlohn )

Städtepartnerschaft im Kreis Iserlohn (Partnergemeinden sind in dargestellt)


  • Aire-sur-la-Lys -- Menden-Lendringsen
  • Ardres -- Menden-Halingen
  • Auchel -- Iserlohn-Letmathe
  • Beuvry -- Hemer-Ihmert
  • Béthune -- Schwerte
  • Bruay-La Buissière -- Schwerte-Westhofen
  • Laventie --Iserlohn-Sümmern
  • Liévin -- Hagen-Hohenlimburg
  • Steenwerck -- Hemer
  • Violaines -- Schwerte-Wandhofen







Weblinks

  • http://www.rgre.de - Rat der Gemeinden und Regionen



Bücher zum Thema Städtepartnerschaft

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/St%E4dtepartnerschaft.html">Städtepartnerschaft </a>