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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 18. Oktober 2017 

Staatsanwalt


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Der Staatsanwalt ist ein Beamter der Staatsanwaltschaft .

Obwohl er Anklagevertreter ist ist er der Richter) unparteiisch und ausschließlich der Wahrheit

Im strafrechtlichen Ermittlungsverfahren ermittelt er alle belastenden Umstände gegen alle entlastenden Umstände zugunsten des Beschuldigten. In Praxis werden die Ermittlungen jedoch zunächst durch Polizei durchgeführt dennoch ist sie "Herrin des Die Staatsanwaltschaft wird nur unterrichtet wenn richterliche wie zum Beispiel eine Hausdurchsuchung beantragt werden Die Polizei hat bei den Ermittlungen aufgrund wesentlich größeren Personalbestandes und ihrer Sachausstattung mit Fahrzeugen Funk Computerfahndungssystemen Sammlungen usw. rein tatsächlich ein erhebliches Übergewicht.

Der Staatsanwalt entscheidet schließlich wie das beendet wird: Durch Einstellung des Verfahrens durch auf Erlass eines Strafbefehls bei Gericht oder durch Erhebung der Klage ( Anklage ) und den Antrag auf Eröffnung des bei Gericht.

Die Einstellungsvoraussetzung als Staatsanwalt ist die Befähigung zum Richteramt und somit beide juristischen Staatsexamina . Staatsanwälte sind jedoch anders als Richter (§ 146 GVG ) und unterliegen der Dienstaufsicht der nächsthöheren (Oberstaatsanwalt Leitender Oberstaatsanwalt Generalstaatsanwalt Justizministerium des jeweiligen Bundeslandes). Auf Bundesebene werden Staatsanwälte beim Bundesgerichtshof durch die Bundesanwaltschaft und Generalbundesanwalt gestellt. Das gegenüber den Staatsanwälten vorgenomme wird beschränkt durch das Legalitätsprinzip ; denn die Bindung an geltendes Recht die verbotene und strafbare Verfolgung Unschuldiger (§ StGB ) bzw. die Strafvereitelung (§ 258a StGB) begrenzen dieses Weisungsrecht.

Theoretisch sind Staatsanwälte auch außerhalb des Strafrechts im Verwaltungsprozess denkbar. So sehen §§ - 37 VwGO die Möglichkeit vor bei den Verwaltungsgerichten Oberverwaltungsgerichten / Verwaltungsgerichtshöfen und beim Bundesverwaltungsgericht Staatsanwaltschaften einzurichten. Inzwischen werden diese als des besonderen öffentlichen Interesses bezeichnet um einen mit den Staatsanwälten im Strafverfahren zu vermeiden.

Im Rahmen der Gewaltenteilung nimmt der Staatsanwalt eine Zwitterrolle ein. zum einen ist er als Ermittelnder der Exekutive zuzuordnen zum anderen in seiner gerichtlichen Teil der Judikative .



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