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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 25. Oktober 2014 

Staatsvolk


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Das Staatsvolk ist neben dem Staatsgebiet Territorium und der Staatsgewalt eines der drei eines Staates im völkerrechtlichen Sinne.

Der Begriff Staatsvolk bezeichnet im ursprünglichen eine Gemeinschaft von Menschen die als Volk (Staatzgrenzen übergreifend) oder Teil eines Volkes gleiche Abstammung Sprache und Kultur ggf. Geschichte sind und die über ein gemeinsames Staatswesen einem bestimmten Territorium verfügen ( Nation ).

In der BR Deutschland wurde durch Bundesverfassungsgericht der Begriff Volk aus dem Grundgesetz mit dem Begriff Staatsvolk und Staatsangehörigkeit gleich gesetzt (s. Bevölkerung) so dass eingebürgerte Ausländer ( z.B. Türken Kurden Russen z. B. an Wahlen beteiligen können ohne dadurch ein Widerspruch zum Grundgesetz der Bundesrepublik bestehen würde; dort heißt es: „Alle Staatsgewalt vom Volke aus“.

Das Staatsvolk besteht demgemäß aus allen Staatsbürgern unabhängig davon auf welche Weise sie Bürgerrecht erworben haben. Daher ist in der Demokratie der Bundesrepublik Deutschland nicht mehr allein deutsche Volk sondern das Staatsvolk bzw. die Staatsangehörigen der Souverän des Staates.

Der Begriff Staatsvolk setzt somit nicht mehr voraus dass Mitglieder nur einem Volk bzw. Volksstamm oder einer Ethnie angehören würden. Auch typische Vielvölkerstaaten haben ein Staatsvolk.

Siehe auch: Staatliche Souveränität Staatsbürgerschaft Nationalität Nation



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