Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Als Standardanleihen bezeichnet man Anleihen die eine feste Nominalverzinsung haben die gezahlt wird und jährlich fällig wird. Dies die am häufigsten vorkommende Anleihe (und auch Standard-Lehrbuchbeispiel).
Der Kupon (=Nominalverzinsung) von Standardanleihen ist der Regel vom Marktzins unterschiedlich. Dies kann Gründe haben:
Der Marktzins hat sich seit Ausgabe der Anleihen geändert.
Der Marktzins war unrund und im Interesse eines runden Kupons deshalb ein vom Marktzins verschiedener Zinssatz gewählt. Marktzins liegt bei 2 85% man wählt Kupon von 3.
Findet die Kuponzahlung nicht jährlich sondern halbjährlich oder vierteljährlich statt so sind die und Marktzins dementsprechend anzupassen weil ein Zinseszinseffekt die unterjährig ausbezahlten Kupons berücksichtigt werden muß. dazu kann man auch den Jahreskupon so daß der Zinseszinseffekt in den Zins eingerechnet
Variante 1:
Für den unterjährig gezahlten Zins r z muß gelten:
<math>r_z = (1+r)^{\frac{1}{z}} - 1</math>
wobei z die Anzahl der jährlichen Zinszahlungen
Die Bewertungsformel für die Standardanleihe mit unterjähriger wird dann folgendermaßen angepasst: