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Dresdner Standseilbahn um 1900
Eine Standseilbahn ist ein schienengebundenes Verkehrsmittel welches durch ein Seil auf einen Berg hinaufgezogen wird. Bei Verwendung von 2 Fahrzeugen wirken die Züge jeweils als Gegengewicht und die Antriebsmotoren (normalerweise der Bergstation) müssen nur die Differenz der erbringen.
Bei frühen Standseilbahnen wurde der talwärts Wagen so weit mit Wasserballast aufgefüllt dass den bergwärts fahrenden Wagen hochziehen konnte ( Wasserballastbahn ). Später wurde dieser Schwerkraftantrieb weitgehend auf Antrieb umgestellt.
Ein oder zwei Fahrzeuge laufen auf festen Fahrbahn (meist auf Schienen) mit Fahrgeschwindigkeiten bis 50 km/h. Die Fahrzeuge mit einem von 20 bis 400 Personen werden mittels meist im Pendelverkehr geführt.
Eine Besonderheit stellt die Oberweißbacher Bergbahn die 1923 zum Transport normalspuriger Eisenbahnwagen eröffnet