Nach dem Zweiten Weltkrieg trat Lec der einem jüdischen Elternhaus in den diplomatischen Dienst seines Landes ein. zum Jahr 1950 lebte er als Presseattaché Wien . Dann hielt er sich in Israel auf bevor er 1952 nach Warschau zurückkehrte. Dort starb Lec im Jahr 1966 .
In der 1970er Jahren der Zeit beginnenden freundlicheren Ostpolitik wurden regelmäßig in der eine Handvoll Aphorismen des - damals schon - polnischen Autors Stanislaw Jerzy Lec veröffentlicht. Aphorismen warfen ein eigentümliches Licht auf einen geprägten polnischen Staat von Polizisten beherrscht und dem seltsamen beklemmenden Anspruch das Denken kontrollieren wollen.
Die Übersetzung von Karl Dedecius wirkt präzise. Jede Sentenz enthält eine knapp erzählte Man fühlt das Umfeld und ahnt die Manchmal gibt es anfangs ein kleines Lächeln Lesen dass jedoch häufig einer Beklemmung weicht.