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Stapellauf


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Der Stapellauf ist das zu Wasser lassen eines Schiff sneubaus.


Längsstapellauf 1930
Foto: NOAA Photo Library

Querstapellauf
Foto: NOAA Photo Library

Vorgang

Während des Baus ist der Schiffskörper feste Sockel gestützt. Diese bezeichnet man als Sie bestehen im unteren Bereich aus Beton und im oberen Bereich aus Holzteilen nach Lösen einer Schraube unter dem Gewicht Schiffes auseinander gedrückt werden und zerfallen. Früher man Stapel aus Holzbohlen wovon sich der Stapellauf ableitet. Beim Stapellauf wird das Gewicht Schiffs auf einen Holzschlitten verlagert der nach Lösen der Haltevorrichtungen eine schiefe Rampe ins hinunter rutscht wobei er seitlich durch Schienen wird. Dazu müssen sowohl der Schlitten wie die Holzauflage der Rampe auf der er mit großen Mengen Schmiermittel versehen werden. So man beim Stapellauf der Titanic 22 Tonnen Fett und Öl.

Nach dem Stapellauf ist der Bau Schiffs noch nicht abgeschlossen. Die Schiffsmaschine Inneneinrichtung oder Bewaffnung werden erst danach montiert.

Dem eigentlichen Stapellauf geht traditionell die voraus.

Arten des Stapellaufs

Das Schiff kann dabei der Länge meistens mit dem Heck voran (Längsstapellauf) oder (Querstapellauf) ins Wasser gelassen werden. Bei Hochseeschiffen im Allgemeinen der Längsstapellauf zur Anwendung bei oft auch bei U-Booten der Querstapellauf. Der Längsstapellauf wird seit Antike angewandt der Querstapellauf wurde erst im 19. Jahrhundert eingeführt. Große Schiffe werden heute häufig Trockendocks gebaut die nach der Fertigstellung einfach werden bis das Schiff aufschwimmt. Trotzdem hat auch hier der Name Stapellauf erhalten.

Probleme des Stapellaufs

Der Stapellauf ist ein kritischer Moment das Schiff. Beim Längsstapellauf wirken große Kräfte den Rumpf der zuerst nach unten durchgebogen sobald das Heck das Ende der Rampe hat. Anschließend schwimmt das Heck auf sodass Rumpf nur auf Bug und Heck aufliegt nach oben durchgebogen wird. Zudem hat das während dieser Zeit nur eine geringe Rollstabilität kann kentern. Beim Querstapellauf wiederum gerät das nach dem Eintauchen durch die Bremswirkung des in starke Seitenlage. Oft steht der Werft ein begrenzter Platz zur Verfügung so dass Schiff schnell abgebremst werden muss um eine zu vermeiden.

Es gab daher eine Reihe von Stapelläufen bei denen das Schiff auf der umkippte oder sofort im Wasser versank. Gleitmittel bei zu hoher oder zu niedriger Temperatur die nötige Gleitfähigkeit so dass sich der nicht von der Stelle bewegte. Ab der Hälfte des 20. Jahrhunderts haben moderne Gleitmittel Probleme weitgehend überwunden.

Siehe auch: Werft Dock



Bücher zum Thema Stapellauf

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