Der Stechapfel ist ein einjähriges buschiges mit einer langen hellen Wurzel und zahlreichen
Ab dem Frühjahr bildet er einen aus der abhängig von den Wachstumsbedingungen zwischen und 300 cm groß sein kann. Die dünnen und grob gebuchtet-gezähnten Blätter sind ca. dunkelgrün an der Oberfläche und graugrün an Unterseite.
Die Datura bildet Blüten vom Frühling zum Herbst aus diese sind trompetenförmig ca. cm lang und öffnen sich erst zur da sie hauptsächlich von Nachtfaltern besucht werden. sind (teilweise unangenehm) starkduftend.
Aus den Blüten entstehen dann walnußgroße Samenkapseln rundum bedeckt mit Stacheln. Mit Einsetzen Reife öffnet sich die Kapsel von oben und gibt zahlreiche dunkelbraune Samen frei.
Die Pflanze wird bereits seit Jahrtausenden Rauschmittel und bekannt und wurde sowohl in Antike als auch im europäischen Mittelalter als verwendet. Ebenfalls im Mittelalter erhielt die Datura dunklen Ruf da sie wegen ihrer Rauschwirkung von Hexensalben war. In nativ-amerikanischen Kulturen hatte sowohl zeremonielle als auch medizinische Bedeutung. Heutzutage die Datura hauptsächlich als Zierpflanze verwendet da Blüten sehr schön sind. Von dieser Nutzung öffentliche Stellen allerdings wegen der Giftigkeit der zunehmend ab.
Alle Daturasorten enthalten hochgiftige Alkaloide im wesentlichen Hyoscyamin Atropin und Skopolamin . Der (weiße) Stechapfel wird zur Gewinnung Alkaloide benützt. Er wird selten als Krampflöser Asthma bronchiale und Keuchhusten oder als auswurfförderndes Mittel bei Bronchitis eingesetzt wobei bei der Anwendung stets Abhängigkeitspotenzial und die Tatsache zu beachten ist die Schulmedizin bei diesen Erkrankungen wirksamere und sicherere Medikamente zur Verfügung stellt.
Da die Verwendungsmöglichkeit des Stechapfels als seit langem bekannt ist und sein Ruf Hexenpflanze ihn für manche sehr interessant macht immer wieder Selbstversuchen mit Extrakten des Stechapfels Da jedoch einerseits die Grenzwerte von berauschender toxischer Dosis sehr nahe beieinanderliegen und andererseits Wirkstoffgehalt in der Datura (bei variabler Wirkstoffzusammensetzung) zwischen 0 2% und 0 4% schwankt sehr schnell schwerste Vergiftungen auftreten die aufgrund hohen Toxizität der Stoffe auch tödlich enden Die tödliche Dosis liegt bei Scopolamin bei mg niedrigere Dosen können jedoch bereits durch den Tod herbeiführen.
Vergiftungssymptome: Hautrötung trockener Mund Unruhe Schläfrigkeit Halluzinationen Verwirrtheit Pupillenerweiterung Herzrhythmusstörungen und komatöse Zustände und Tod durch Atemlähmung.