George vertrat eine exklusive und elitäre die man als Aristokratie des Geistes bezeichnen Seine Dichtungen sollten sich jeglicher Zweckgebundenheit und entziehen. Weite Strecken seiner Kunstauffassung gewann er Ende der 80er Jahre des 19. Jahrhunderts Paris wo er unter anderem mit den Vertretern des französischen Symbolismus (Mallarmé Verlaine) Kontakt pflegte. Vor allem frühes Werk zeugt von dem Versuch eine Erneuerung in Deutschland durchzuführen. K Hierzu erschuf der Einführung der Zeitschrift "Blätter für die einen Schülerbund den sich später immer enger George - Kreis . Georges Lyrik zeichnet sich neben bewusst der Sprache des Alltages und der Medien Wortwahl durch hohe stilistische und formale Strenge Viele seiner Gedichte sind exemplarische Beispiele selbstreflexiver Neben der eigenen Dichtertätigkeit und ausgedehnten Reisen ganz Europa war George außerdem noch bedeutender Übersetzer ( William Shakespeare Charles Baudelaire u.a.) Sämtliche Werke Stefan Georges sowie zahlreicher Personen des George-Kreises sind in der "Stefan George und sein Kreis" von Georg Landmann aufgeführt. (Verlag: Dr. Ernst Hauswedell & Hamburg)