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Steinlaus


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Die Steinlaus ist ein fiktives Tier. Die folgende ist größtenteils ebenfalls Fiktion . Siehe auch Wikipedia:Humor .


Systematik
Hinweis: Die Steinlaus wird in der oft fälschlicherweise als zur "Gattung der Nagetiere" bezeichnet; das ist natürlich Unsinn. Die Gattung Steinlaus (Petrophaga) die Ordnung Fabelnager (Rodentia inexista).
Domäne : Eukaryonten (Eukarya)
Reich : Tiere (Animalia)
Unterreich : Vielzeller (Metazoa)
Stamm : Fabelwesen (Imaginata)
Unterstamm : Scherztiere (Humoranimalia)
Klasse : Hochklassige Scherztiere
(Humoranimalia perfecta)
Ordnung : Fabelnager (Rodentia inexistia)
Überfamilie : Steinbeißende (Lapivoridae)
Familie : Steinbeißerchen (Lapivora)
Gattung : Steinlaus (Petrophaga)
Art: echte Steinlaus (Petrophaga lorioti)

Die Steinlaus (wissenschaftlich Petrophaga lorioti ) ist ein zum Stamm der Fabelwesen gehörendes Nagetier ca. 20-24 mm lang. Steinlaus wurde zuerst 1976 von dem Humoristen Loriot bei Forschungsarbeiten an einer Parodie auf Frankfurter Zoologen Dr. Bernhard Grzimek entdeckt. In dem populärwissenschaftlichen Fernsehbeitrag wird scheuer Nager beschrieben der sich von Silikaten i. W. also von Steinen ernährt. Tagesbedarf einer Steinlaus wird mit 28 Kilogramm Bis dahin existierten kaum fundierte Hinweise auf Steinlaus in der Fachliteratur. Es ist Loriots Verdienst den "possierlichen kleinen Racker" einem größeren vorgestellt zu haben.

1983 nahm sich das medizinische Lexikon Pschyrembel aus dem Berliner Fachverlag Walter de erstmals der Steinlaus an. Der knappe aber Eintrag in dem renommierten Nachschlagewerk stützt sich hoher Wahrscheinlichkeit in wesentlichen Punkten auf Loriots Erkenntnisse. hinaus informiert das Lexikon über Forschungsarbeiten die den Wert der Steinlaus bei der Therapie Gallen- Blasen- und Nierensteinen erkannt haben. Da offensichtlich bisher keine konkreten Untersuchungsergebnisse vorliegen konnte Thema vom Pschyrembel nur kurz angerissen werden. Fortschritte auf diesem Gebiet sollten mit wachem beobachtet werden.

In der 257. Auflage des Pschyrembel der Eintrag über die Steinlaus getilgt da der Redaktion offenbar Zweifel bezüglich der Seriosität dargestellten Informationen bestanden. Aufgrund heftiger Leserproteste die möglicherweise außerordentlich guten Ruf des Verlages hätten schädigen wurde die Steinlaus jedoch in die darauffolgende von 1997 in erweiterter Form wieder aufgenommen.

In diese revidierte Fassung fanden neueste Eingang die die Steinlaus in Verbindung mit Fall der Berliner Mauer bringen. Man vermutet dieses historische Ereignis maßgeblich durch Steinläuse herbeigeführt die sich in diesem steinlausfreundlichen Milieu ansiedelten. These die allerdings noch einer Erhärtung bedarf auch eine plausible Erklärung liefern warum die heute als weitgehend ausgestorben gilt. Offenbar hat Steinlaus durch die von ihr hervorgerufenen Ereignisse eigene Existenzgrundlage vernichtet.

Der Pschyrembel lehnt es jedoch ab auf eine endgültige Ausrottung der Steinlaus festzulegen verweist auf Funde bei Bauarbeiten an einem Krankenhaus (Frankenwaldklinik Kronach dortiger Steinlausexperte: Dr. Schlereth) die auf weiterhin existierende Population des Nagers hindeuten.

Eine weitere bemerkenswertete Veröffentlichungen stammt von Jakob M. Mierscheid ("Ökologische Kenndaten zum FCKW- Ersatzstoff R 3. Hoechster Steinlaus-Symposium XII (3) Frankfurt/M. 1993).

Zu ähnlichen Erkenntnissen gelangt auch der Hobby-Speleologe Dr. M. Natterer der im Vereinsorgan Grottenolm" des Bad Hersfelder Höhlenforscherclubs e.V. auf Steinlaus-Fund im hessischen Steinau (Vogelsberg) in der hinweist. Der wertvolle Fußnotenapparat in Natterers sehr Artikel dient zugleich als Referenz für die spärlich erschienene Fachliteratur. Natterers Vermutung die Ausrottung Steinlaus sei durch eine Infektionskrankheit infolge der bedingt ist allerdings heute nicht mehr haltbar wie bereits erwähnt hatte der Pschyrembel etwa nachgewiesen dass die Steinlaus in der heutigen großstadtarchitektonischen Biotopen zuzuordnen ist.

Der Oldenburger Mikrobiologe Dr. Wolfgang E. Krumbein erörterte 1999 auf dem Symposium "Leben am Rande Möglichen" im Frankfurter Senckenberg-Museum die Gefahr die die Steinlaus den Denkmalschutz darstellt. Allerdings ordnet Krumbein die der Familie der Milben zu. Möglicherweise ist hier beschriebene Lebensform nicht mit der von entdeckten identisch.

Mit der Deutschen Bibliotheksstatistik gelang es erstmals die Zahl der in den wissenschaftlichen Bibliotheken der Bundesrepublik für Jahr 2002 zu erheben. In dem geschützten einer Bibliotheken kann die Steinlaus erfolgreich überleben sich vermehren. Für das Jahr 2002 wird Zahl der Steinläuse zu insgesamt 113 3 abgeschätzt. Die These dass nach dem Mauerfall die Steinlaus ausgestorben sei ist damit erfolgreich In der Sortierzentrale des Hochschulbibliothekszentrums des Landes fotografierte Exemplare lassen die Vermutung zu dass Steinlaus eine Unterart (Petrophaga lorioti bibliotheca) hervorgebracht die sich nicht mehr von Silikaten ernährt. http://www.florian-seiffert.de/doc/steinlaus.pdf ) [ [1] ]

Dies zeigt dass die Steinlaus auch der nächsten Zukunft ein wichtiges Forschungsobjekt bleiben Nicht zuletzt die Arbeit von Dr. Natterer als Beleg gelten dass auch engagierte Amateure einen wertvollen Beitrag leisten können.

Unklar ist ob die Steinlaus in Beziehung zu den Nasenschreitlingen (Rhinogradentia) steht. Aufgrund der Literaturlage ist festzustellen dass die Steinlaus primär von Medizinern wissenschaftlich bearbeitet wurde während die Zoologie sich mehr mit den Rhinogradentiern befasst.

Mit der Einführung des neuen deutschen für stationäre Krankenhausbehandlung (G-DRG Version 2003/2004) soll Behandlung der Erkrankung "Steinlausbefall" ab 2004 in Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen werden. Ein aus Vertretern der Deutschen Krankenhausgesellschaft Spitzenverbänden der und Verband der privaten Krankenversicherungen haben unter des Institutes für das Entgeltsystem im Gesundheitswesen Siegburg) diese mit B85.5 kodierbare Erkrankung der MDC09 (Krankheiten und Störungen an Haut Unterhaut Mamma) zugeordnet und je nach Schweregrad der und Dauer der Behandlung die Gebührenziffern J67A oder J68Z festgelegt. Die durchschnittliche Behandlungdauer wird 8 9 bzw. 5 4 Tagen angegeben. zukünftige Vergütung soll etwa einer Struma-Operation bzw. Zirkumzision entsprechen (Bewertungsrelationen 0 949 bzw. 0

Quelle: http://www.g-drg.de/ersatzvor2004/drg_ersatzvor.htm

Siehe auch: Weswolf Wissenschaftlicher Witz

Weblinks




Bücher zum Thema Steinlaus

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