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Stenografie bzw. Stenographie oder Kurzschrift ist eine Schrift die nach jahrelanger Übung so schnell ist dass mit ihr in normalem Tempo Sprache mitgeschrieben werden kann. Nachrichten werden z. mit etwa 250 Silben pro Minute gesprochen müssen Redegeschwindigkeiten von 350 bis 450 Silben Minute beherrschen. Der Begriff Stenografie leitet sich den griechischen Wörtern stenos = eng und graphein = schreiben ritzen her.
Ein in Kurzschrift verfasstes Schriftstück heißt Stenogramm . Jemand der professionell diese Schrift anwendet ein Stenograf . Der Berufsstand des Pressestenografen bei Zeitungen des Gerichtsstenografen gibt es heute nicht mehr aber sind in allen deutschen Landtagen und Bundestag Parlamentsstenografen tätig.
Kurzschriftsysteme waren schon bei den antiken und Römern bekannt ( Tironische Noten ).
Heute verwendete Kurzschriftsysteme (es gibt mehrere) aus den Teilzügen der gewöhnlichen Schrift einigen Bezeichnungen - meistens der Selbstlaute - Sigeln festen Kürzungen für häufige Silben und Wörter und in der höchsten Kürzungsgesetzen die sich auf Sprache und Denken In Deutschland wird in der Regel die genannte Deutsche Einheitskurzschrift (1924/1925 entstanden 1968 nach jahrelangen Vorbereitungen - "Wiener Urkunde") verwendet in der Schweiz gibt man dem System Stolze-Schrey den Vorzug.
Ab dem Beginn der Industrialisierung war das Beherrschen der Kurzschrift wesentliche von Sekretärinnen die Diktate für Briefe etc. Kurzschrift aufzunehmen und dann mit der Schreibmaschine übertragen hatten. Mit dem Aufkommen der Diktaphone später der Personal Computer und der damit einhergehenden Entwicklung dass nicht mehr diktiert sondern gleich selbst geschrieben verliert sich die Wichtigkeit der Kurzschrift als zunehmend; für Autoren als Konzeptschrift für Mitschriften Lehrveranstaltungen/Vorlesungen und dergleichen ist sie ein wertvolles übertreffbares Arbeitsmittel.