Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 28. Mai 2012 

Stephan (England)


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Stephan von Blois 1135 bis 1154 König von England . Er war der Sohn der Gräfin von Blois und damit ein Enkel Wilhelm des Eroberers .

Stephan kam bereits in jungen Jahren den Hof seines Onkels König Heinrichs I. von England . Dort wuchs er auf erhielt reichen und wurde zu einem der mächtigsten Männer der Umgebung des Königs. 1125 heiratete er die Tochter und Erbin des Grafen von Stephan kam damit in den Besitz dieses wichtigen Fürstentums. Mathilde gilt als eine der mittelalterliche Königinnen Englands. Neben ihren militärischen Erfolgen unten) gehörte sie zu den wichtigsten Förderern Templerordens und gründete die Abtei von Faversham sie und Stephan bestattet sind.

Heinrich I. war 1135 ohne männlichen gestorben hatte aber von den Baronen seine Mathilde die Witwe des deutschen Kaisers Heinrich V. als Nachfolgerin einsetzen lassen die damit ersten regierenden Herrscherin in der englischen Geschichte sollte. Angesichts seiner Verwandtschaft zu Wilhelm dem beanspruchte Stephan den Thron für sich. Es Kämpfe gegen die Unterstützer des Thronanspruchs von Mathilde die jedoch erst 1139 als sie gemeinsam mit ihrem neuen Gottfried Plantagnet Graf von Anjou in England zu einem umfassenden Bürgerkrieg wurden. Die Stände spalteten sich in zwei Lager die jeweils Seite unterstützten. Zwölfjährige heftige Kämpfe folgten. Als 1141 nach der Belagerung von Lincoln gefangen wurde nahm seine Frau Mathilde die sich zuvor als Heerführerin betätigt hatte die militärische in die Hand. Erfolgreich verdrängte sie mit der Stadtbevölkerung die Kaiserin aus London . Später wurde Stephan gegen Robert von den Halbbruder und wichtigsten Berater der Kaiserin Dennoch konnte werder König Stephan noch Kaiserin einen Sieg erringen. Aus diesem Grund wurde 1153 der Vertrag von Wallingford geschlossen. Stephan damit Mathildes und Gottfrieds Sohn den späteren Heinrich II. der inzwischen in die Kämpfe in eingegriffen hatte und setzte ihn zum Nachfolger Stephans ältester Sohn Eustace der eigentlich als vorgesehen war ging leer aus und verließ den Hof. Wäre er nicht im gleichen vermutlich aus natürlicher Ursache gestorben hätte er gewaltsam versucht den Thron zu erringen. Der von Wallingford beendete den Bürgerkrieg. Kaiserin Mathilde sich in die Normandie zurück Stephan regierte bis 1154 in England. Stephans jüngste Sohn (gestorben 1160) musste sich mit der Grafschaft aus dem mütterlichen Erbe begnügen.

Unter Stephans Herrschaft verschoben sich die in der englischen Monarchie. Der König scheint Amtsinhabern als Trägern der Verwaltung misstraut zu und stärkte dafür die Macht und die der Grafen. Das Grafenamt zuvor nur wenig als ein Ehrentitel wurde von ihm ausgebaut. erhoffte Stephan sich die verbesserte Verteidigung der loyalen Gebiete im Bürgerkrieg. Letztendlich hatte die der Grafen unter den turbulenten Zustände im aber die Entstehung halbautonomer Herrschaftsgebiete und damit Schwächung des Königtums zur Folge. 1149 überließ Nordhumbrien König David von Schottland.

Vorgänger:
Heinrich I.
Liste der Herrscher Englands Nachfolger:
Heinrich II.




Bücher zum Thema Stephan (England)

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Stephan_I._(England).html">Stephan (England) </a>