Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Für den Tod als fiktive Figur siehe Sensenmann
Der Tod ist das Ende des Lebens . Er ist durch das unumkehrbare Erlöschen körperlichen und der aktiven geistigen Existenz eines Lebewesens gekennzeichnet.
Die genaue Grenze zwischen Leben und Tod ist schwer zu definieren. weiter weg man von der Grenze ist klarer ist der Unterschied zwischen Leben und Je näher man an der Grenze ist unschärfer wird sie. So können Lebewesen die einen Herzstillstand hatten manchmal erfolgreich wiederbelebt werden.
Die Ursache des natürlichen Tods (und schon der Alterung) wird von Wissenschaftlern im der Evolution vermutet: Hat ein Lebewesen sein Erbgut erfolgreich weitergeben (die Nachkommen sind selbständig) existiert das Erbgut in den Nachkommen fort. die sich nach der erfolgreichen Weitergabe des einstellen haben keine direkte Wirkung auf die also weder eine fördernde noch eine hemmende Folglich können sich im Erbgut Faktoren ansammeln das weitere Leben nach der erfolgreichen Erbgutweitergabe ohne dass sie dem Selektionsdruck ausgesetzt sind. zählen auch Erbkrankheiten die erst im fortgeschrittenen Alter ausbrechen wie z.B. die Nervenkrankheit Chorea Dieser "genetische Müll" letztendlich so die Theorie den Alterstod. Dass der Alterstod nicht zwangsläufig muss zeigen Experimente mit bestimmten Seegurken -Arten: Diese konnten über Jahrzehnte am Leben werden ohne dass Alterungserscheinungen auftraten. Voraussetzung für völlige Aussetzung der Selektion ist dass es Alter gibt ab dem eine Fortpflanzung nicht mehr möglich ist. Bei Lebewesen sich durch Knospung vermehren ist dies oft nicht gegeben. sollten also nach dieser Theorie potentiell unsterblich sein.
Zwei Faktoren können jedoch auch nach Erbgutweitergabe einen Selektionsdruck auf Gene bewirken die sich auf den Todeszeitpunkt Bei vielen Lebewesen ist es Aufgabe der ihre Nachkommen großzuziehen und ein Tod der während dieser Zeit verhindert das Fortbestehen des Andererseits führt ein zu langes Weiterleben nach Fortpflanzung zu höherem Druck für die Nachkommen Platz- und Ressourcenmangel. Weiterhin führt zu langsamer zur zu langsamen Anpassung an veränderte Umweltbedingungen dient nicht der Arterhaltung. In dieser Hinsicht der Tod also nützlich und notwendig.
Im deutschen Recht gibt es keine Bestimmung zur Frage wann der Tod eingetreten Überwiegend wird der Hirntod als Todeszeitpunkt angenommen. Nach dem Transplantationsgesetz eine Organentnahme nur nach dem Hirntod erlaubt. genaue Todeszeitpunkt kann bei erbrechtlichen Fragen eine Rolle spielen. Mit dem endet die Rechtsfähigkeit des Menschen.
Mit dem Transplantationsgesetz vom Dezember 2003 gilt in der Schweiz ein Mensch als tot wenn die Funktionen seines Hirns einschliesslich des Hirnstamms irreversibel ausgefallen sind . Lebendspenden von Organen sind hier grundsätzlich erlaubt.
Nur solange es Menschen gibt gibt also in diesem Sinne ein Weiterleben nach Tode. Immanuel Kant hat wohl Ähnliches gemeint als er
"Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt der nicht tot der ist nur fern; tot nur wer vergessen wird." (Für Kant erforderte allerdings das unbedingt moralischen Gesetz notwendigerweise auch die Annahme der Unsterblichkeit der
Oftmals wird der Tod in der personifiziert Wolfgang Borchert "Draußen vor der Tür" oder Terry Pratchett "Gevatter Tod". In der Literatur wird oftmals als Skelett mit Sense ( Sensenmann ) gezeigt; die Sense dient dazu die Seele vom Körper zu trennen.
Hans-Peter Dürr: "Beim Sterben spielt sicher eine große Rolle und wie intensiv man die Möglichkeiten des in seinen Höhen und Tiefen ausgelotet und hat." (Wir erleben mehr als wir begreifen ISBN 3451048477 )
Epikur : "Der Tod geht uns nichts an. Denn sich aufgelöst hat hat keine Empfindung. Was keine Empfindung hat geht uns nichts an."
Carl Spitzweg : "Oft denk ich an den Tod den Und wie am End' ich's ausmach?! Ganz im Schlafe möcht ich sterben Und tot wenn ich aufwach!"
Peter Ustinov "Der Körper ist ein Mietwagen den man abgeben muss. Nichts spricht dagegen dass der bleibt. Aber es spricht auch nichts dafür."
Begriffe Definitionen und Kriterien des "klinischen Tods" "Hirntods" (Individualtods) des "biologischen Tods"; sichere und Todeszeichen
Scheintod häufige Ursachen Differentialdiagnosen
Agonie Formen der Agonie Bedeutung für Leichenbefunde
Intermediäres Leben Absterbereihe supravitale Reaktionen Bedeutung für
Todeszeit rechtliche Bedeutung (Strafrecht Zivilrecht); Methoden der Hirntoddiagnostik
Leichenveränderungen
Frühe Leichenveränderungen Erscheinungsformen Ursachen zeitliche Abläufe kriminalistische Besonderheiten bei Totenflecken Leichenstarre Leichentemperatur (auch in von äußeren Umständen)
Hautveränderungen Vertrocknungen Waschhaut Abschürfungen durch Tiere verursachte Fäulnisveränderungen
Späte Leichenveränderungen Autolyse Fäulnis und Verwesung: Definitionen Leichenerscheinungen
Sonderformen wesentliche Voraussetzungen und forensische Bedeutungen von Madenfraß Mumifizierung
Leichenschau und Obduktion
Aufgaben des Arztes als Leichenschauer Leichenschauwesen und gesetzliche Bestimmungen; Stellenwert der Leichenschau u.a. für Verbrechensaufklärung; Leichenschauschein als Urkunde
Sorgfaltsbegriff Kriterien der sorgfältigen Untersuchung
Todesart Definition der Begriffe "natürlich" "nicht-natürlich" "ungeklärt"; aufgrund der Todesart-Klassifikation; Bedeutung von Kausalketten
Identifikation Prinzipien der Verfahren z.B. der Geschlechts- Körperhöhen- und Konstitutionsbestimmung
Leichenrecht Rechtsnatur der Leiche Organentnahmen (Bedeutung Zulässigkeit)
Obduktion Arten der Obduktion und Zielsetzungen rechtliche
Plötzlicher Tod
Bedeutung Besonderheiten natürliche Ursachen bei Kindern und sowie Differentialdiagnosen gegenüber unnatürlichen Todesursachen; Epidemiologie kriminologische Qualifikation der Todesart Möglichkeiten der Aufklärung
Plötzlicher Kindstod Phänomenologie des plötzlichen Todes im Ursachen und Differentialdiagnosen
Norbert Elias : Über die Einsamkeit der Sterbenden (1982 Suhrkamp Verlag). ISBN 3518017721 -- Ein leicht zu lesendes und Buch über das Sterben und den Tod.