Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Stereotype sind Komplexe von Eigenschaften oder Verhaltensweisen die Personen ihrer Zuordnung zu bestimmten Gruppen zugeschrieben werden. sind (im Gegensatz zu Soziotypen) vor allem gekennzeichnet dass sie bestimmte Eigenschaften karikierend hervorheben und falsch verallgemeinern.
In die Literatur eingeführt wurde der 1922 von Walter Lippmann. Seine Arbeit "Public - die öffentliche Meinung" war bahnbrechend für Stereotypenforschung.
Der Begriff ist nur schwer vom des Vorurteils zu unterscheiden.
Das Stereotyp ist ein interdisziplinäres Problem Fachrichtungen ( Psychologie Soziologie Linguistik ). In der Literatur kann man sich darauf einigen zu was Stereotypen gehören sollen: es besondere Haltungen Überzeugungen oder verbale Ausdrücke Überzeugungen? Einig ist man sich dagegen was Merkmale von Stereotypen anbelangt:
der Gegenstand von Stereotypen sind bestimmte Gruppen Menschen zweitrangig auch die zwischen ihnen bestehenden
ein Individuum lernt Stereotype als Ausdruck der Meinung durch die Erziehung der Familie oder Milieus unabhängig von seiner persönlichen Erfahrung
in Bezug auf die wertende Funktion des ist es immer emotional geladen (positiv oder
ein Stereotyp ist entweder völlig tatsachenwidrig oder nur partiell Tatsachen wodurch es den Anschein völlig wahr zu sein
Stereotype sind dauerhaft und resistent gegen Veränderungen sie unabhängig von der Erfahrung sind und geladen vernünftige Argumente zeigen kaum Wirkung
die soziale Funktion besteht darin die von Gruppe/Gesellschaft akzeptierten Werte und Urteile zu verteidigen (ein Individuum dass dieser angehören möchte sollte diese Werte als soziale verinnerlichen)
der Stereotypeninhalt kann durch ein Wort aktiviert
Stereotype sind immer verbal sie sind linguistisch ein Satz (oder mehrere Sätze)
In der Psychologie übernimmt das Stereotyp verschiedene Aufgaben als:
Orientierungsystem (vereinfachte Entscheidung für eine kognitive Ökonomie
Anpassungssystem (in einer Gruppe werden Konflikte verringert)
System zur Aufrechterhaltung des Selbst (zur Selbstdefinition Selbstverankerung)
Außerdem gibt es in Bezug auf verschiedene Theorien:
Komplexitäts-Extremitäts-Theorie: Je mehr Dimensionen ein Urteilsgegenstand hat weniger extrem ist das Gesamturteil. Stereotype haben Dimensionen und fallen deshalb eher extrem aus oder negativ).
Reizklassifikationstheorie: Beim Zuordnen von Gegenständen in vorgegebene Kategorien wird der Unterschied in der Kategorie während er zwischen den Kategorien größer wird. Stereotype auf einer Urteilsverzerrung beruhen tritt eben Effekt auf.
Theorie der vermuteten Merkmale: Den Mitgliedern der Gruppe werden eher positive den Mitgliedern anderer eher negative Merkmale zugeordnet. Stereotype heben die Eigenschaften einer Gruppe noch hervor (oder auch negativen).
theoretischer Ansatz der Erwartungsabweichung: Es gibt bestimmte die man Gruppenmitgliedern zuschreibt - bei einer ändert man seine Einstellung in die erfahrene Richtung. Stellt ein fest dass eine andere Person positiv von Erwartung abweicht wird er sie noch positiver
Beispiele: Computerfreaks sehen genauso aus wie die Pizza sie jeden Abend essen. Japaner würden sich eine Hand abhacken lassen als ein schlechtes über ihre Firma zu verlieren.