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Sternmotor



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Umlauf-Doppelsternmotor von 1914 im Deutschen Museum

Charles Lindbergh vor der 'Spirit of St. Deutlich zu sehen die Zylinder des Sternmotors

Der Sternmotor ist eine besondere Bauform des Verbrennungsmotors . Die Zylinder und Kolben sind dabei sternförmig angebracht. Diese Bauform man insbesondere zum Einbau in Flugzeuge . Vereinzelt wurden aber auch Boote und damit ausgerüstet.

Zu großer Bekanntheit kam hier das Megola das über einen 5 Zylinder-Sternmotor (ein Umlaufmotor ) im Vorderrad verfügte. Zu großen Stückzahlen der Amerikanische M4A1 Sherman Panzer im Zweiten Weltkrieg zum Einsatz der einen Whirlwind-Sternmotor verfügte der auch bei Flugzeugen Einbau kam. Prototypen des Volkswagen wurden ebenfalls mit einem 5-Zylinder Sternmotor Die Fregatten der Parchim -Klasse die für die NVA vorgesehen und von der Bundesmarine übernommen wurden verfügten über 8-fach Sternmotoren mit Wasserkühlung russischer Produktion.

Alle Zylinder einer Zylinderreihe sind in Ebene angeordnet. Die Kraft der Kolben wird Neben pleuel auf ein Mutterpleuel und von dort einen Kurbelzapfen pro Zylinderreihe übertragen. Die Zylinderzahl aufgrund der durchgängigen Zündfolge ungerade. In seltenen insbesondere bei 2-Takt-Sternmotoren aber auch gerade. So 1940 von Adolf Schnürle ein 8-Zylinder-2-Takt-Diesel-Sternmotor konstruiert und auch gebaut. Bauformen mit einer zwei oder mehr Ebenen Kolben/Zylindern werden diese bei Luftkühlung versetzt angeordnet.

Der Vorteil dieser Anordnung sind die Kühlung aller Zylinder einer Reihe und ein Lauf. Aufgrund der vorherrschenden Luftkühlung erwies sich Sternmotor gegenüber dem wassergekühlten Reihen - oder V-Motor als unempfindlicher. Meist wird nur ein einzelner Zylinder in Mitleidenschaft gezogen bei Reihen- oder V-Motoren oft alle Zylinder werden können.

Ein Nachteil ergibt sich bei eingesetzten Turboladern deren komprimierte Luft aufwändig auf alle Zylinder verteilt muss. Dies gestaltet sich bei Reihen- oder einfacher hier können ein oder zwei Leitungen Zylinder versorgen.

Weiterhin stellt die Sternanordnung eine große dar. Dies war für langsam fliegende Maschinen ohne Bedeutung dennoch stellte es für Kampfflugzeuge ein Hindernis dar. Das Problem wurde Entwicklung der NACA-Haube gelöst.

Eine spezielle Form des Sternmotors ist Umlaufmotor . Hier ist die Kurbelwelle fixiert während die Zylinder sich mit daran befestigten Propeller (oder z.B. dem Vorderrad der Megola ) drehen. Vorteil war hier die einfache effektive Kühlung der einzelnen Zylinder. Durch die sich drehenden Massen und das dadurch wirkende wirkte sich der Motor negativ auf das aus.

Stern- und Umlaufmotoren wurden erstmals Anfang 20. Jahrhunderts eingesetzt. Der Sternmotor zeigte sich den 1930er Jahren etwas beliebter als die Reihenmotoren auch danach fanden beide Varianten ihre Anwendung.

Viele Luftstreitkräfte setzten auf die Sternmotoren sie sich als sehr zuverlässig erwiesen (wichtig Flüge über Wasser leicht und einfacher zu waren (wichtig für Flugzeugträger ). Mitte der 30er Jahre erwuchs eine Generation stromlinienförmiger Hochgeschwindigkeits-Flugzeuge zusammen mit starken Reihenmotoren zum Beispiel dem Rolls Royce Merlin oder dem Daimler-Benz DB 601. Dies die Debatte um die Vorzüge von Stern- Reihenmotoren.

Allerdings zeigte die Focke-Wulf FW 190 dass ein Sternmotor durchaus mit den einem V-Motor betriebenen Kampfflugzeugen mithalten kann. Die leistungsfähiger Langstreckenbomber bei den Amerikanern im Zweiten die durchweg mit Sternmotoren ausgerüstet wurden liessen dem Kriegsende diesen Motortyp auch in der beherrschend werden.

Die Entwicklung gipfelte in den Turbo-Compound-Motoren sie auch in der Lockheed Super Constellation wurden. Hier wird die Abgasenergie nicht nur Erzeugung von Ladedruck benutzt sondern treibt eine mehrere Gasturbinen an die auf die Antriebswelle gekoppelt sind.

Wassergekühlter 42-Zylinder Sternmotor russischer Bauart für den

Bekannter Typ ist hier der Curtiss-Wright Turbo Compound ein luftgekühlte 18-Zylinder-Doppelsternmotoren mit über KW Leistung. Der englische Napier Nomad-Motor wurde in Serie gebaut.

Der wohl bekannteste Einsatz eines Sternmotors die Atlantiküberquerung von Charles Lindbergh mit der Spirit of Saint Louis.

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