Das Elementsymbol leitet sich von der Bezeichnung n itrogenium ab.
Die deutsche Bezeichnung Stickstoff erinnert daran dass Stickstoff Flammen löscht Er ist mit 78% Hauptbestandteil der Luft und außerdem ein wichtiges Hauptnährelement aller als Baustein der Eiweißgruppe.
Stickstoff ist in der Umwelt auch wichtiger Dünger er wird durch Luftstickstoffbindungen (vor durch Knöllchenbakterien in Wurzeln von Leguminosen ) auf natürlichem Wege im Humus angereichert.
Stickstoff ist ein farb- geruch- und Gas. welches bei tiefen Temperaturen zu einer Flüssigkeit kondensiert. Stickstoff ist in Wasser wenig (2 33 ml Stickstoff in 100ml Wasser 0°C)
Stickstoff geht in seinen Verbindungen vorzugsweise Beziehungen ein. In der 2s 2 p 3 Konfiguration führt die Bildung von drei zur Oktettkompletierung. Verbindungen in denen dieser Bindungstypus kommt sind z.B.:
Diesen Verbindungen ist allen eine triagonale Struktur und ein freies Elektronenpaar zu eigen. dieses freie Elektronenpaar können diese Verbindungen als Nucleophile und als Basen agieren.
Der in der Natur vorkommende molekulare N 2 ist durch die im Stickstoffmolekül vorhandene Dreifachbindung und die damit verbundene hohe Bindungsdissoziationsenergie 942 kJ/mol sehr reaktionsträge. Entsprechend hoch ist erforderlichen Aktivierungsenergie die ggf. durch geeignete Katalysatoren verringert werden kann.
Stickstoff der in organisch gebundener Form kann qualitativ mittels Lassaignesche Probe und quantitativ der Kjeldahlsche Stickstoffbestimmung oder Elementaranalyse erfasst werden.
In der Erdatmosphäre sind 75 5 Massen-Prozent oder 78 Volumen-Prozent Stickstoff. In der Erdkruste kommt Stickstoff zu 0 03% vor. Stickstoffhaltige Mineralien sind selten. In der Natur gibt es zahlreiche organische Stickstoffverbindungen wie z.B.: Eiweiße Nucleinsäuren etc. Aufgebaut werden diese organischen Verbindungen NO 3 - und NH 4 + Ionen. Die Aufnahme dieser Nitrat- bzw. erfolgen bei Pflanzen über die Wurzeln. Umgekehrt beim Abbau organischen Materials (z.B. durch Verwesung) Ionen wieder frei gesetzt und stehen dem wieder zur Verfügung ( Stickstoffkreislauf ).
Primär wird Stickstoff heute durch die Destilation verflüssigter Luft gewonnen. Alternativ kann Stickstoff durch das Binden des Luftsauerstoffes an Kohle das anschliessende Auswaschen des entstandenen Kohlendioxides gewonnen Im Labor kann reiner Stickstoff durch Erhitzen Ammoniumnitritlösung (NH 4 NO 2 -> N 2 +H 2 O) oder durch die Thermolyse von Natriumazid dargestellt werden.
Technisch wird Stickstoff zur Synthese von und Kalkstickstoff sowie als Schutzgas beim Schweissen Lampenfüllung und bei chemischen Reatkionen verwendet. Darüber finden Stickstoffverbindungen mannigfaltige Anwendungen im Bereich der Chemie und dienen als Düngemittel.