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Stiftsruine Bad Hersfeld
Die Stiftsruine in Bad Hersfeld entstand aus einer Einsiedelei die 736 von Sturmius gegründet wurde. Um 769 machte Bischoff Lullus von Mainz aus der Einsiedelei ein Benediktinerkloster . Gleichzeitig wurde statt der älteren Kapelle eine größere Kirche gebaut die den Simon der Zelot und Judas Taddäus geweiht Im Jahre 780 wurden die Gebeine des heiligen Wigbert Büraberg bei Fritzlar nach Hersfeld gebracht. Die Fundamente dieser Kirchbauten wurden bei Ausgrabungen im südlichen Querhausflügel der Stiftsruine gefunden.
Abt Bun begann 831 mit dem Bau einer Klosterkirche diese Basilika wurde unter Abt Brunwart 850 beendet. Der Hauptpatron dieser Kirche wurde Hier liegt auch der Ursprung des Lullusfestes das noch heute gefeiert wird.
Nach dem großen Brand von 1038 begann der romanische Neubau der abgesehen vom Langchor und Westbau dem karolingischen Grundriss folgte. Die Hauptweihe in Anwesenheit von König Konrad III. im Jahre 1144 statt. Die Kirche ist vom Haupteingang im bis zum Langchor 103 5 m lang. dem Haupteingang im West chor (Laienchor) öffnet sich noch heute die Apsis in voller Höhe und Breite. Auf Seiten des Westbaus befanden sich zwei Glockentürme denen nur noch der südliche erhalten ist. Das Langhaus ist 47 m lang und 29 breit. Es hatte an beiden Seitenwänden ein Diese sind zusammen mir der ganzen Dachkonstruktion Lediglich eine Reihe mit über einen Meter Würfel kapitellen bezeichnet die Nordreihe der Säulen die Haupt- von Seitenschiff trennte. Das Querschiff die Vorhalle zum Allerheiligsten (dem Chor und der Krypta ) läuft auf seiner ganzen Länge von m frei durch ohne teilende Bögen und An den Ostwänden der Querschifflügel befinden sich Nebenapsiden die auch erhalten sind. Auf dem erkennt man eine Nebenapsis im Nordflügel von Auch hier gibt es das Dach und Glockenturm der sich über der Vierung erhob nicht mehr. Auf diesem Turm sich eine vergoldete Hand befunden haben die von Karl dem Großen stammte. Der Querhausostbogen öffnet sich zum 27 langen Hoch chor (von außen auf dem Foto zu und der darunter liegenden dreischiffigen Krypta . Dies ist der älteste Bereich der was man auch an an den noch Säulen und der dazugehörigen Kapitelle erkennen kann. Weihe von Chor und Krypta erfolgte 1040 in Anwesenheit von Kaiser Heinrich III. . Hier sind die Zerstörungen sehr stark. Dach die Apsis der Altarsockel und das der Krypta sind nicht mehr vorhanden. Von den Klostergebäuden steht außer dem nur noch der Ostflügel des romanischen Klostergevierts das in Verlängerung des südlichen Querhauses In dem Gebäude ist heute das Museum Der Katharinenturm ist ein einzeln stehender Glockenturm der Ostseite des ehemaligen Klostergeländes aus dem 12. Jahrhundert . In diesem Turm hängt die Lullusglocke älteste datierte Glocke Deutschlands Abt Meginher ließ 1038 gießen. Heute läutet diese Glocke nur ein mal jährlich am 16. Oktober um Uhr zum Todestag von Lullus .
Der Sandstein für alle Kirchenbauten stammte aus dem Steinbruch in Cornberg .
Die Kirche bedeckte eine Fläche von 3000 m 2 und war damit die größte romanische Hallenbasilika nördlich der Alpen. Diese romanische Abtei- und Stiftskirche bestand ohne wesendliche Veränderungen bis zu Einäscherung 1761 durch den französischen Marschall Broglie im Siebenjährigen Krieg . Zu dieser Zeit wurden die Gebäude länger nicht mehr als Kloster genutzt.
Bis im 19. Jahrhundert erste Erhaltungsmaßnahmen ergriffen wurden diente die den Hersfeldern als Steinbruch. Hin und wieder dann in der Ruine festliche Veranstaltungen und Choralaufführungen statt. Dies griff man nach dem Weltkrieg wieder auf und veranstaltete dort seit 1951 die Bad Hersfelder Festspiele .