Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Stratigrafie ist ein Teilgebiet der angewandten Geowissenschaften . Das Kunstwort aus dem Lateinischen Stratum = Lager Decke und Griechischen grápheïn = (be)schreiben bezeichnet die Untersuchung von Schichtungen und ihre zeitliche Zuordnung. Stratigrafische Analysen sind vor allem die Geologie und Archäologie von Bedeutung und helfen der relativen oder absoluten Datierung von Ablagerungen und Formationen.
Bei der Stratigrafie handelt es sich Untersuchung Betrachtung sowie zeitliche Bildungsfolge von Gesteinen mit all ihren anorganischen und organischen und Inhalten (z.B. Sedimenten und Fossilien ). Im allgemeinen gilt das bei ungestörter die tieferliegenden Gesteinsschichten älter sind als die (Steno 1669). Je nach dem wie die Einordnung der Gesteine erfolgte spricht man von (durch Fossilien) Orthostratigrafie (durch Leitfossilien) Lithostratigrafie (Vergleiche Gesteinszusammensetzung ) und Magnetostratigrafie. Zusätzliche Interpretationen finden durch Unterdisziplinen Geochronologie Paläogeografie und Archäometrie statt.
Somit ermöglicht die Stratigrafie das Erstellen Zeitskala zur Datierung von geologischen Ereignissen und
In den 1960er Jahren entdeckte man dass sich das Erdmagnetfeld mehr oder weniger regelmäßig im Abstand einigen zehntausend Jahren umpolt. Dies lässt eine Datierung zu und führte zum Wissensgebiet des und wichtigen Erkenntnissen für die Geophysik der Plattentektonik und Kontinentaldrift.
Als archäologische Stratigrafie bezeichnet man die Ausgrabungen die in einem vertikalen Schichtprofil feststellbare von Straten die durch natürliche Ablagerungen und anthropogene Eingriffe (Graben Schacht Brunnen Pfostenloch Planierung etc.) entstanden ist.
Die zeitliche Einordnung von in der ergrabenen Befunden kann durch das Verhältnis dieser Schichten relativ bestimmt werden als: älter / jünger zeitgleich / keine direkte Beziehung.