Die häufig als Fledermausfliegen bezeichneten Streblidae stellen eine Familie der Zweiflügler (Diptera) dar. Innerhalb dieser werden sie Fliegen (Brachyptera) zugeordnet. Weltweit sind etwa 250 der Fledermausfliegen bekannt die hauptsächlich in den und Subtropen beheimatet sind. Lediglich die Art Brachytarsina flavipennis kommt in Südeuropa vor. Die Tiere klein und erreichen eine Körpergröße von wenigen
Die Fledermausfliegen sind häufig flügellos wobei Arten auch sehr gut ausgebildete Flügel haben gute Flieger sind. Die Hüften ( Coxen ) der Tiere sind sehr weit auf Rücken verlagert wodurch die Beine weit gespreizt Der Kopf wird in der Ruhelage nicht bei den Fledermausfliegen der Familie Nycteribiidae auf den Thorax Auch die Augen sind weitgehend zurückgebildet oder ganz. Durch mehrere Borstenkämme und Borsten am wird das Anheften am Wirt begünstigt. Die der Fledermausfliegen ist ziemlich zäh sodass ein der Tiere mit den Fingern nicht möglich
Die Streblidae parasitieren als Außenparasiten an Fledermäusen und ernähren sich dort vom Blut Wirte. Sie halten sich dazu im Fell Tiere fest. Bei einigen Arten ist die sehr ausgeprägt.
Besonders die Vertreter der Gattung Ascodipteron ( Australien Indien Afrika) sind extrem gut an ihre angepasst. Sie besitzen erst Flügel die sie Auffindung des Wirtes abwerfen. Dort bohren sie mit Hilfe der Mundwerkzeuge in die Haut der Wirte ein verwandeln sich in ein sackartiges Gebilde welches die Einbohrstelle atmet und die Larven abgibt.
Häufig werden die Streblidae mit den Nycteribiidae und den eigentlichen Lausfliegen (Hippoboscidae) zu den Lausfliegen im weiteren (Pupipara) zusammengefasst. Alle drei Gruppen bringen Larven Welt die sich bereits direkt nach der verpuppen.