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Striptease ist die Kunst der erotischen Entkleidung auf den Bühnen der Nachtlokale.
Die hohe Kunst der erotischen Entkleidung vor allem auf gekonnte Andeutungen und raffinierte während des verführerischen Tanzes der Stripperin (oder des Strippers ). Oft wurden und werden dabei auf Bühne Geschichten inszeniert treten die Stripperinnen z.B. orientalischen Gewändern auf oder verkleiden sich als Salome Lolita oder Marilyn Monroe . Gefragt ist vor allem Erotik und Sexappeal persönliche Ausstrahlung und Phantasie . Zum Teil identifiziert sich der Zuschauer des Strips mit der Darstellerin und projiziert sie seine exhibitionistischen Wünsche. In diesem Sinne gibt der ein großes sinnliches Versprechen das durch den nackten Körper niemals eingelöst werden kann denn Zuschauer verharrt beim Striptease in der Rolle Zuschauers auch wenn in modernen Stripshows Leute dem Publikum auf die Bühne geholt werden aber zumeist lächerlich wirkt.
Ursprünglich war der Striptease eine reine der weiblichen Stripperinnen die mit ihren erotischen auf männliche Voyeure abzielten. In den letzten zwei Jahrzehnten sich aber auch eine eigenständige Kultur der Stripper entwickelt. Dream-Boys wie die Chippendales verzücken ein rein weibliches Publikum.
in den antiken erotischen Schleiertänzen z.B. einer Salome die vor Herodes während ihres Tanzes die sieben Schleier weltlichen Seins ablegte um die Götter gnädig stimmen
in der Burleske dem rasanten Spiel mit Erotik und frechen Sprüchen das die Blondine Thompson ab 1860 in London populär machte
im französischen Cancan
in den glamourösen Nackttänzen die nach dem Ersten Weltkrieg in Europa und den USA in den gehobeneren Etablissements aufgeführt wurden.
"Lydia Thompson und die British Blondes" 1868 die ersten die nicht in langen sondern in Strumpfhosen auf die Bühne traten und zeigten bis dahin sorgfältig verborgen blieb: ihre Beine ihr kaum verhülltes nacktes Fleisch. Am 8. 1893 präsentierte zum ersten Mal das Moulin in Paris einen Striptease. Dass die berühmte Cancan-Tänzerin Goulue wie ein Hund ihr Bein hob dabei einen Streifen nackter Haut an ihrem zeigte verletzte damals jedes Schamgefühl. 1903 führte Mata Hari in den feinen Berliner Salons erstmals ihre "Tempeltänze" auf. In ihren ließ sie Schleier um Schleier fallen bis nur noch einen Metall- BH trug. 1917 fand ihr letzter erotischer statt denn in diesem Jahr wurde sie Spionage in Paris hingerichtet. Im Berlin der Jahre sorgte die Nackttänzerin Anita Berber mit theatralisch-lasziven Tänzen und ihrem Drogenkonsum für zahllose Skandale. Nach dem Zweiten Weltkrieg wird der erotische "Schönheitstanz" wie der noch in den 50er Jahren in Westdeutschland hieß zum Bestandteil einer aufblühenden Sex-Industrie. Playboy Rolf Eden avanciert mit seinen Strip-Shows zum Nachtlokal-König Berlin. In Paris öffneten gehobene Nightclubs wie das Alcazar das Crazy Horse ihre Pforten und huldigten dem perfekt Striptease.
Von Anfang an war der Striptease Berühmte Nachtlokale verlangen für ihre Vorführungen hohe Auch die neuerdings für private Feiern zu Stripper und Stripperinnen lassen sich ihre Dienste bezahlen. Selbst der Fiskus hielt die Hand Bis heute kassiert Vater Staat für jede Striptease-Vorführung Vergnügungssteuer.
In der modernen Zeit verkommt die Kunst des Striptease immer mehr zu einem phantasielosen Vergnügen in halbseidenen Striptease-Bars bei dem schnell alle Hüllen fallen. Diskotheken versuchen mit Hilfe von Stripshow-Einlagen mehr Publikum anzulocken. 1990 hatte beim Privatsender RTL die erste TV-Striptease-Show Premiere: Tutti frutti . Seitdem sieht man im Nachtprogramm diverser überwiegend weibliche Amateure die sich - ganz tänzerische Ausbildung - mehr schlecht als recht ihre Kleidung abzulegen - vorrangig mit dem einsame Kunden zur Anwahl von 0190er-Rufnummern zu überreden. Ungeachtet des fortdauernden Niedergangs der medialen Masse existieren aber noch immer einige der genannten Pariser Clubs die sich nach wie der Qualität ihrer Darbietungen rühmen und auch Zuschauerinnen in ihren Vorstellungen begrüßen.
Im US-Spielfilm Striptease (1996) präsentierte Demi Moore in der Titelrolle für 12 5 Dollar Gage rund 120 Sekunden lang ihren weiblichen Körper. Doch der Film war ein Er erhielt als schlechteste Produktion des Jahres fünf " Goldene Himbeeren ".
Eine Sonderform des erotischen Tanzes ist sich aus der Burleske ableitende New Burlesque . Vorläuferin dieser Bewegung ist die amerikanische Dixie Evans. Bei den Aufführungen der New Burlesque die z.T. auch an Cabaret- und Varieté -Vorstellungen erinnern treten nicht nur Tänzerinnen mit Maßen auf sondern auch vollschlankere Frauen; und werden besondere Show-Einlagen geboten. Die letzten Hüllen hier nicht. Im Gegenteil: Die Brustwarzen bleiben die Höschen oder String-Tangas werden nicht ausgezogen. Auch ist diese des Striptease weniger auf ein männliches Publikum ausgerichtet und weniger kommerzialisiert. Dies zeigt sich darin dass im Gegensatz zum kommerzialisierten Striptease einziger Mann für das Management der Aufführungen zeichnet.