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Strukturalismus


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Der Strukturalismus ist eine Forschungs- Methode der Geisteswissenschaft besonders der Linguistik der Literaturwissenschaft der Psychologie der Soziologie und der Anthropologie.

Grundprinzipien

Der Strukturalismus beruht auf der Grundannahme dass Phänomene nicht isoliert auftreten sondern in Verbindung anderen Phänomenen stehen. Diese Verbindungen gilt es genauer gesagt bilden die Phänomene einen strukturierten Zusammenhang. Dabei wird die Struktur jedoch durch Beobachter in einem Modell konstruiert. Die Struktur existiert also nicht der Ebene der Wirklichkeit sondern nur auf Ebene des Modells.

Ein Strukturalist geht in der Regel folgt vor:

  1. Der Bereich des Beobachtbaren wird eingeteilt stukturell beschreibbare und strukturell nicht beschreibbare Phänomene; erstere sind Gegenstand strukturalistischer Analysen.
  2. Die beschreibbaren Phänomene werden segmentiert.
  3. Zwischen den Segmenten wird ein Zusammenhang konstruiert. Dabei ist unter Umständen eine den zugrunde liegende weitere (abstraktere) Beschreibungsebene anzusetzen auf wieder eine Segmentierung ihrer Entitäten möglich ist.

Entstehung

Der Strukturalismus geht auf den Genfer Sprachwissenschaftler Ferdinand de Saussure zurück der zu Beginn des 20. Jahrhunderts Vorlesungen über Allgemeine Sprachwissenschaft hielt (Cours linguistique générale) in denen er die Grundlage eine neue Methode schuf. Seine Vorlesungen wurden posthum 1916 veröffentlicht gelten aber wegen ihres neuartigen naturwissenschaftliche Prinzipien auf einen vermeintlich geisteswissenschaftlichen Bereich den der Sprachwissenschaft anzuwenden als wahrlich revolutionär bis heute maßgebend für alle möglichen sprachwissenschaftlichen Es sei angemerkt dass der Strukturalismus - besser gesagt: die strukturalistische Methode - in wie etwa der Linguistik oder auch der durchaus fruchtbare Ergebnisse zeitigt wobei die (im Jh.) vollzogene Überstülpung sämtlicher geisteswissenschaftlicher Teilbereiche durch Ansätze eher von Übel war (und oft noch ist). Als ambitioniertes Beispiel für die der strukturalistischen Methode sei hier die Erarbeitung Lautschriftsystems der IPA/API (International Phonetic Association/Association phonétique genannt; davon ausgehend dass sämtliche menschlichen Sprachäußerungen einem System unterordnen lassen in dem eine Anzahl von Konsonanten (gegliedert nach Artikulationsart und und Vokalen (gegliedert nach Stellung der Sprechwerkzeuge dem sich gleichzeitig ergebenden Atemausstoß) - wobei manchen Fällen die Grenze zwischen Konsonant und fließend ist und der Terminus des "Halbvokals" werden muss - besteht wurden sämtliche denkbaren in verschiedene Schemata eingefügt (mit den dazugehörigen diakritischen Zeichen - denn kein Mensch spricht Laut zweimal auf dieselbe Weise aus - deren Grundlage aber stets die Kleinbuchstaben gängiger Schriftsätze waren (sind) und die nur nach dieses Buchstabenmaterials dann auch auf bspw. griechische Ligaturen oder auf dem Kopf stehende lateinische etc. zurückgreifen. So lässt sich die Struktur Sprache deutlich machen so wird ersichtlich dass Sprache beschreibbar ist dass sie strukturierbar ist; sie letztlich aus der Natur erwachsen ist insofern auch (das ist jetzt sehr gewagt) naturwissenschaftlich betrachtet werden kann als die Mathematik ja eigentlich ein reines Gedankengebilde ist). Siehe auch: Poststrukturalismus




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