Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Studienstiftung des deutschen Volkes ist eine Organisation zur Begabtenförderung in Deutschland welche an begabte Studierende Stipendien vergibt. Die Studienstiftung ist Deutschlands größtes politisch konfessionell und weltanschaulich unabhängig.
1925 als "Wirtschaftshilfe der Deutschen Studentenschaft" gegründet wurde die Studienstiftung des D eutschen Volkes in der Zeit des Dritten Reiches 1934 aufgelöst und durch die Reichsförderung des Reichsstudentenwerks (RSW) ersetzt. Neugründung als Studienstiftung des d eutschen Volkes 1948 in Köln 1990 Ausdehnung der auf die neuen Bundesländer.
Die Studienstiftung des deutschen Volkes hat es sich zur Aufgabe gemacht zu unterstützen weswegen sich die Auswahl nach orthogonalen Kriterien Leistung Initiative und Verantwortung orientiert. Eine Selbstbewerbung um eine Aufnahme die Studienstiftung zur Unterstützung des Studiums ist Gegensatz zur Promotionsförderung) nicht möglich. Die Aufnahme hauptsächlich über drei Wege:
Durch Schulvorschlag : Für jeweils ca. 30 Abiturienten darf Schulleitung eines Gymnasiums mit der Unterstützung zweier (Leistungs-)Fachlehrer einen der sich durch herausragende Leistungen in fachlicher aber auch durch soziales Engagement etc. hervorgetan für die Aufnahme in die Studienstiftung vorschlagen. vorgeschlagenen Schüler besuchen ein dreitägiges Auswahlseminar bei durch Einzelgespräche und in Gruppendiskussionen versucht wird Förderungswürdigkeit des angehenden Studenten / Studentin festzustellen. den Vorgeschlagenen werden ca. 20-25% in die aufgenommen wobei die Aufnahme eines Stipendiaten unabhängig evtl. "Mitbewerbern" geschieht weswegen sich auch keine Quote angeben lässt.
Durch Professorenvorschlag : Während des Studiums schlägt ein Professor einen Studenten den er für besonders hält in Kooperation mit einem Kollegen für Aufnahme in die Studienstiftung vor. Nach einem Auswahlverfahren werden im Durchschnitt 50% der so Studenten in die Stiftung aufgenommen.
Geschieht die Aufnahme eines Stipendiaten vor Zwischenprüfung so wird dieser zunächst einmal für Semester gefördert und dann bei überdurchschnittlich hohen und nachgewiesenen nichtuniversitären Interessen und Engagement unterstützt unabhänigigen Gutachten zweier Professoren endgültig in die aufgenommen.
Die finanzielle Förderung beläuft sich auf konstantes zweckgebundenes Büchergeld sowie auf ein persönliches Lebenshaltungsstipendium welches sich in etwa an den des BAföG orientiert (aber nach dem Studium nicht ist). Auslandsaufenthalte werden bis zu einem Jahr mit Stipendien bzw. Auslandszuschlägen und der Teilübernahme Studiengebühren gefördert.