Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Das Stundengebet (lat. liturgia horarum ) ist die Antwort der Kirche auf Apostelwort "Betet ohne Unterlass!" (1 Thess 5 und Psalm 119 "Siebenmal am Tag singe dein Lob wegen deiner gerechten Entscheide." Es seine Wurzeln im jüdischen Gebetsrhythmus (vgl. Psalmen ). Sinn des Stundengebets ist es jede mit ihrer Besonderheit vor Gott zu bringen zugleich das Gebet der Kirche rund um Erde nicht abreißen zu lassen.
Die Tradition des Stundengebet gibt es der orthodoxen römisch-katholischen und der anglikanischen Kirche. Im 20. Jahrhundert wurde es von einigen evangelischen Kirchen und Kommunitäten wiederentdeckt.
Es gibt unterschiedliche Liturgien für die Tageszeiten und Wochentage und oft spezielle Liturgien Festtage. Die Schriftlesungen sind gewöhnlich in einem Rhythmus festgelegt z.B. im Horologion (orthodox) im Brevier (katholisch) im Book of Common Prayer (anglikanisch) den Perikopen oder dem evangelischen
In den meisten benediktinischen Gemeinschaften wird Schema nicht mehr vollständig eingehalten. Andere Kirchen Orden haben nur für einzelne dieser Tagzeiten
Laudes ( auch Morgenhore ) und Vesper ( auch Abendhore ) gelten als die Großen Horen. Die bei der die Schriftlesung im Vordergrund steht an keine bestimmte Tageszeit gebunden.
Das Stundengebet war in der Frühzeit Kirche Gemeindegottesdienst wurde jedoch intensiver und schließlich allein in den Klöstern gepflegt. Die Weltkleriker die in den Jahrhunderten vielfach in Gemeinschaft lebten behielten die zum Stundengebet auch wenn sie allein leben. Reformation schaffte die Pflicht für ihren Bereich
In der katholischen Kirche sind grundsätzlich für Ordensangehörige Diözesan priester und Diakone die Laudes eines von Terz Sext oder Non die Vesper die Komplet und die Lesehore. Ständige Diakone sind Deutschland lediglich zu Laudes und Vesper verpflichtet. ist das Stundengebet jedoch allen Gliedern der wobei der gemeinschaftliche Vollzug angestrebt werden soll.