Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Eine Sturmflut ist ein durch Sturm mit auflandigen Winden erhöhter Tidenstrom . Von einer Sturmflut wird gesprochen wenn Tidenhöchststand das mittlere Tidenhochwasser um mehr als Meter übersteigt.
Die Opfer der Sturmfluten von 1953 (vor allem in den Niederlanden ) und 1962 (vor allem in Deutschland und Dänemark ) waren Anlass für umfangreiche Küstenschutzmaßnahmen z.B. Delta-Projekt. Diese massive Investitionen in den Küstenschutz durch Deichbau und Sperrwerke haben dafür gesorgt dass jüngsten Sturmfluten weitaus weniger Schäden verursachten als niedrigere Sturmfluten.
Im Zuge der globalen Erwärmung durch den verstärkten Treibhauseffekt wird allerdings mit einer Erhöhung der durch drei Effekte gerechnet: Erhöhte Sturmwahrscheinlichkeit Erhöhung Sturmintensitäten und genereller Anstieg des Meeresspiegels.
16. Januar 1362 "Groote Mandränke" auch "2. Marcellusflut" genannt. 100.000 Todesopfer. Rungholt geht unter der nordfriesische Küstenverlauf wird verändert
11. Oktober 1634 "2. Groote Mandränke". 8000 bis 15.000 Untergang der Insel Strand. Überreste sind Pellworm und Nordstrand der nordfriesische Küstenverlauf verändert sich deutlich
26. bis 28. Februar 1990 In Büsum wurden Windgeschwindigkeiten von 162 gemessen. Die Küste erlebte in den drei zwei Sturm- zwei Orkanfluten und eine Windflut.
In den letzten Jahren (2004) ist der Nordsee eine Veränderung der Sturmflutcharakteristik beobachtet die die auf empirischen Verfahren basierende Vorhersage Hamburg schwieriger macht. Möglicherweise ist dies auf Bahnen der Tief- und Hochdruckgebiete über Island den Azoren zurückzuführen. Diese veränderten Bahnen könnten der globalen Erwärmung zusammenhängen.