Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Dieser Artikel beschäftigt sich mit der deutschen Stuttgart. Für weitere Städte mit diesem Namen Stuttgart (Begriffsklärung)
Stuttgart ist die Hauptstadt und vor Mannheim die größte Stadt des Bundeslandes Baden-Württemberg. ist damit das politische Zentrum des Landes Sitz von Landtag und Landesregierung sowie zahlreicher (siehe hierzu Liste von Behörden und Einrichtungen in Stuttgart ). Nächst größere Städte sind Frankfurt am ca. 204 km nordwestlich und München ca. km südöstlich gelegen. In anderen Sprachen und Mundarten wird die Stadt Stoccarda ( Italienisch ) oder Stutgarto ( Esperanto ) genannt. Auf Schwäbisch lautet ihr Name Stuagert oder Schdueged .
Die Stadt liegt im Zentrum des Verdichtungsraums Stuttgart zu dem neben dem Stadtkreis Stuttgart alle Gemeinden der umliegenden Landkreise Böblingen Esslingen Göppingen Ludwigsburg und Rems-Murr-Kreis innerhalb der Region Stuttgart und darüber im Norden die Gemeinden im Raum um Stadt Heilbronn und im Süden die Gemeinden im um die Städte Reutlingen und Tübingen gehören. Dieser Verdichtungsraum soll mit den der Randzone zu der im Westen noch Gemeinden um Calw und im Osten die Gemeinden um Gmünd gehören zu der Europäischen Metropolregion Stuttgart ausgebaut werden welche nach dem Landesentwicklungsplan eine von insgesamt 14 Oberzentren Baden-Württembergs ist. Die Europäische Metropolregion Stuttgart für die Städte Ditzingen Filderstadt Gerlingen Korntal-Münchingen und Leinfelden-Echterdingen auch die Funktion eines Mittelzentrums (Mittelbereich). Im Bereich des Oberzentrums Stuttgart die Mittelzentren Backnang Bietigheim-Bissingen/Besigheim Böblingen/Sindelfingen Esslingen am Geislingen an der Steige Göppingen Herrenberg Kirchheim Teck Leonberg Ludwigsburg/Kornwestheim Nürtingen Schorndorf Vaihingen an Enz und Waiblingen/Fellbach. Stuttgart überschritt etwa um das Jahr die Grenze von 100.000 Einwohnern und wurde die erste Großstadt auf dem Gebiet des heutigen Landes Anfang Februar 2004 lebten in der Stadt amtlicher Fortschreibung 589.013 Menschen. Damit ist Stuttgart München die zweitgrößte Stadt Süddeutschlands und liegt unter allen Großstädten in Deutschland an sechster vor Essen und vor Dortmund .
Stuttgart liegt im Zentrum des Landes Die Kernstadt befindet sich im sog. "Stuttgarter Kessel" Talerweiterung des (inzwischen meist verdeckt fließenden) in Neckar mündenden Nesenbaches und seiner Nebenbäche. Die Orte reichen im Norden bis in das im Osten bis zu den Ausläufern des Schurwaldes und im Süden bis zur Filderebene. Südosten fließt der Neckar bei den Stadtbezirken von Esslingen kommend in das Stadtgebiet und es im Stadtbezirk Mühlhausen im Nordosten wieder.
Beschreibung : In Gold ein steigendes schwarzes Pferd. Wappen ist in seiner heutigen Form seit 11. April 1938 im amtlichen Gebrauch. Die sind Schwarz-Gelb. Die Stadtflagge wurde am 10. 1950 vom württemberg-badischen Ministerrat verliehen. Bedeutung : Die erste noch erhaltene Abbildung des Stadtwappens stammt aus dem Stadtsiegel des Jahres Diese zeigt zwei ungleich große (heraldisch) nach schreitende Pferde im früh- und hochgotischen Dreieckschild. Stadtsiegel von 1433 wurde die Form des geändert. Das Wappenschild ein (heraldisch) nach rechts Pferd im spätgotischen Rundschild. Diese Wappenform diente wesentlichen als amtliches Stuttgarter Stadtwappen bis ins Jahrhundert. Dabei wurde die Darstellung des Pferdes Laufe der Jahre mehrfach geändert. Es wurde laufend galoppierend springend steigend und aufgerichtet dargestellt. setzte sich die heutige Form durch. Ursprünglich seine Grundfarbe silber erstmals 1699 nach einem golden. Diese Farbe setzte sich allmählich in an die württembergischen Hausfarben in der zweiten des 19. Jahrhunderts durch. Es handelt sich ein sog. "redendes" Wappen d.h. das ursprüngliche auf das die Stadt zurückgehen soll wird versinnbildlicht.
Historische Karte von Stuttgart aus Meyers Konversationslexikon
Ältester und größter Stuttgarter Stadtteil ist Cannstatt Standort eines wichtigen Römer kastells am Neckar und Knotenpunkt bedeutender Straßen. selbst wurde im 10. Jahrhundert von Herzog von Schwaben als Pferdegestüt (oder Stutengarten modern während der Ungarnkriege gegründet (vgl. Schlacht auf Lechfeld bei Augsburg). Liudolf war ein Sohn Otto I. des Großen. Der von ihm Standort war auf Grund der natürlichen Gegebenheiten nach drei Seiten abgeschlossenen Talkessels für die ideal.
Die Siedlung nahe des Gestüts befand einige Zeit im Besitz der Markgrafen von wie übrigens auch die ebenfalls später württembergischen Backnang und Besigheim . Mithin war Markgräfin Irmengard von Baden Günderin des heute noch bestehenden Klosters Lichtenthal in Baden-Baden die Eignerin im Stuttgarter Nesenbachtal.
Die Markgrafen von Baden westliche Konkurrenten der Württemberger Grafen und späteren Herzöge erhoben den Ort der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts zur Stadt. Danach erwarben die Württemberger Stadt über eine dynastische Heirat und bauten im 14. Jahrhundert zum Zentrum des württembergischen Territorialstaats aus. Bis 1918 war Stuttgart Haupt- Residenzstadt Württembergs: Bis 1496 der Grafschaft Württemberg des Herzogtums ab 1803 des Kurfürstentums ab des Königreichs Württemberg und nach 1918 des Württemberg. Die US-amerikanische Besatzungsmacht erklärte Stuttgart 1946 Hauptstadt des Landes Württemberg-Baden das 1952 mit dem Land Baden und dem Land Württemberg-Hohenzollern vereinigt wurde. Seither ist Stuttgart die von Baden-Württemberg.
1. Oktober 1978 . Die S-Bahn in Stuttgart beginnt auf drei Strecken dem planmäßigen Betrieb. 1979 wurden 178 Millionen Fahrgäste befördert. Die stieg bis 2002 auf etwa 300 Millionen an. (Siehe auch Verkehr )
Seit dem 18. Jahrhundert zogen auch wieder Katholiken in die Stadt. An der Wende 18. zum 19. Jahrhundert erhielten diese wieder eigene Kirche die heutige Domkirche St. Eberhard 1808-1811 (heute Konkathedrale der Diözese Rottenburg-Stuttgart). In folgenden Jahrzehnten zogen weitere Katholiken in die Die Gemeindeglieder gehören heute zu den Dekanaten Stuttgart-Mitte Stuttgart-Bad Cannstatt Stuttgart-Filder und Stuttgart-Nord Diözese Rottenburg-Stuttgart .
Heute beträgt der Anteil der Katholiken der Gesamtbevölkerung ca. 26 %. Zum protestantischen bekennen sich noch ca. 30 %. Der gehört anderen Religionen an oder ist konfessionslos. (Siehe auch Kirchen in Stuttgart ).
In Zeiten der Grafschaft bzw. des Württemberg wurde die Verwaltung der Stadt Stuttgart einem Vogt geleitet. Dieser wurde vom Graf bzw. in sein Amt eingesetzt und konnte von auch nach Belieben entlassen werden. Nach Aufteilung Verwaltung in ein "Stadtoberamt" und ein "Amtsoberamt" das Umland) wurden beide Behörden jeweils von Stadtoberamtmann bzw. Amtsoberamtmann geleitet. Ab 1811 erhielt der leitende Verwaltungsbeamte der Stadt Bezeichnung Stadtdirektor . Nach Einführung des Selbstverwaltungsrecht der Gemeinden Württemberg im Jahre 1819 erhielten die Städte und Gemeinden ein Mitspracherecht bei der Bestellung des Ortsvorstehers der die Bezeichnung Schultheiß in Städten Stadtschultheiß trug. Oberbürgermeister war seinerzeit in Württemberg eine besondere Bezeichnung die der König verleihen Sie wurde nicht allen Stadtschultheißen in Stuttgart Erst mit Inkrafttreten der "Württembergischen Gemeindeordnung" von 1930 wurde der Titel Oberbürgermeister offiziell für alle Städte mit mehr 20.000 Einwohner eingeführt.
Die Stadt und ihre Umgebung ist ihre High-Tech-Unternehmen bekannt. Unter den bekanntesten Vertretern sich DaimlerChrysler Porsche Bosch Hewlett-Packard und IBM die hier ihr deutsches oder auch Hauptquartier haben. Neben diesen globalen Konzernen weist Stuttgarter Wirtschaft um die 150.000 mittelständige Unternehmen
Die Region Stuttgart kann deutschlandweit die Dichte an wissenschaftlichten akademischen und forschenden Einrichtungen Nirgendwo in Deutschland werden mehr Patente gemeldet hier. Mehr als 11% aller Ausgaben in (Forschung & Entwicklung) in Deutschland werden hier - schätzungsweise 4 3 Milliarden Euro pro Desweiteren bestehen in Stuttgart sechs Institute der Fraunhofer-Gesellschaft zwei Universitäten zwei Max-Planck-Institute und andere Einrichtungen.
Die Stadt Stuttgart ist ferner seit 1996 Sitz einer Spielbank (3. Spielbank des Landes Baden-Württemberg nach und Konstanz) die seit 2003 unter der der "Baden-Württembergischen Spielbanken GmbH Co.KG" mit Sitz Baden-Baden betrieben werden.
Darüber hinaus ist Stuttgart eine Medienstadt. ist Sitz der Indendanz und des "Funkhauses des öffentlich-rechtlichen Südwestrundfunks (weitere Funkhäuser des Senders befinden sich Baden-Baden und Mainz ). Daneben erscheinen hier an Tageszeitungen die Zeitung" eine der größten Regionalzeitungen Deutschlands und "Stuttgarter Nachrichten" sowie kleinere Lokalausgaben anderer Tageszeitungen "Cannstatter Zeitung"). Weitere audiovisuelle Medien (z.B. Die 107 7 Antenne 1) sind ebenfalls in beheimatet. Die Stadt ist auch einer der führenden Standorte für Fachverlage (siehe hierzu: Medien in Stuttgart ).
Universität Stuttgart - gegründet 1876 als Polytechnikum; 1890 Hochschule; seit 1976 Universität
Universität Hohenheim - gegründet 1818 als Lehranstalt für und Forstwirtschaft; 1847 Akademie; 1904 Landwirtschaftliche Hochschule; 1967 Universität
Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst ; gegründet 1856
Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart ; die Einrichtung geht zurück auf die von Herzog Karl Eugen von Württemberg gegründete des arts" aus der später die Königliche der Bildenden Künste und schließlich die heutige wird.
Fachhochschule Stuttgart - Hochschule der Medien ; die Fachhochschule entstand am 1.9.2001 durch der "Fachhochschule Stuttgart - Hochschule für Druck Medien - HDM" mit der "Fachhochschule Stuttgart Hochschule für Bibliotheks- und Informationswesen - HBI" 1942)
Fachhochschule Stuttgart - Hochschule für Technik ; gegründet 1832 als "Württembergische Winterbauschule" später Baugewerkeschule" dann "Staatsbauschule Stuttgart" seit 1995 Fachhochschule - Hochschule für Technik.
Stuttgart Institut of Management and Technology (SIMT) ; mit englischsprachigem Studienangeboten
Freie Hochschule Stuttgart - Seminar für Waldorfpädagogik ; Staatlich anerkannte Hochschule in freier Trägerschaft
Merz-Akademie gGmbH - Private Fachhochschule für Gestaltung ; gegründet 1918
Berufsakademie Stuttgart (mit Außenstelle Horb am Neckar); gegründet
Das Stadtgebiet der Landeshauptstadt Stuttgart ist in 5 innere und 18 äußere Stadtbezirke aufgeteilt. Die Stadtbezirke haben einen "Bezirksbeirat" einen "Bezirksvorsteher" (dieser ist in den inneren jedoch nur ehrenamtlich tätig). Die Stadtbezirke gliedern weiter in Stadtteile. Die Zahl der Stadtteile durch die Änderung der Hauptsatzung vom 22. 1999 auf insgesamt 141 erhöht. Seit 1. 2002 besteht das Stadtgebiet von Stuttgart somit 23 Stadtbezirken und 141 Stadtteilen . (siehe auch Liste der Stadtteile von Stuttgart )
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis handelt es sich meist um Schätzungen danach Volkszählungsergebnisse (°) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Ämter bzw. der Stadtverwaltung selbst.
Staatsorchester Stuttgart (Orchester des Württembergischen Staatstheaters); gegründet im 18. Jahrhundert ; Generalmusikdirektoren waren u.a. Max von Schillings Václav Neumann
Stuttgarter Philharmoniker ; gegründet 1924
Radio Sinfonieorchester Stuttgart des SWR ; gegründet 1946
Stuttgarter Kammerorchester e.V. ; gegründet 1947 von Karl Münchinger
SWR Big Band Stuttgart ; gegründet 1951 als "Südfunk-Tanzorchester"
Stuttgarter Hymnus-Chorknaben
Eingang der Neuen Staatsgalerie
SWR Vokalensemble Stuttgart ; gegründet 1946 als "Südfunk-Chor Stuttgart"
"Gächinger Kantorei" ; gegründet 1954 von Helmut Rilling benannt dem Gründungsort Gächingen auf der Schwäbischen Alb