Kurzbeschreibung Nachweisreaktionen (auch der einzelnen Ionen!)
SI -Einheiten wurden wo möglich verwendet. Wenn nicht vermerkt wurden Normbedingungen benutzt.
Styrol (Vinylbenzol Phenyläthylen Phenylethen englisch: Styrene) ist ungesättigter aliphatisch-aromatischer Kohlenwasserstoff . Der Name Styrol kommt von Styrax und nicht von Styria (Steiermark).
Styrol (Strukturformel: C 6 H 5 -CH=CH 2 Summenformel: C 8 H 8 ) ist eine farblose schon bei Raumtemperatur polymerisierende Flüssigkeit mit dem Siedepunkt von 145 °C. Die Flüssigkeit wird mit Spuren von 4-tert-butylcatechol stabilisiert.
Styrol kommt im Steinkohlenteer und in Pyrolyseprodukten des Erdöls vor und wird großtechnisch durch Dehydrierung Ethylbenzol an Eisenoxidkatalysatoren bei etwa 600 ºC hergestellt. In Mengen findet man Styrol in bestimmten Baumharzen
Styrol ist ein wichtiges Monomer zur von thermoplastischen Kunststoffen (z.B. Polystyrol ) dem isolierenden Schaumstoff Styropor und Synthesekautschuk (Mischpolymerisat von Butadien und Styrol) und anderen Copolymeren ( z.B. mit Acrylnitril oder Maleinsäureanhydrid).