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Subh-i-Azal


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arab./pers. »Morgen der Ewigkeit« geistiger Name Mírzá Yahyá . Er wurde 1830 in Teheran ( Iran / Persien ) geboren und war der jüngere Halbbruder Mírzá Husain 'Alí (1817-1892) des nachmaligen Bahá'í-Propheten. beiden Brüder schlossen sich 1844 der im Jahr von Hazrat-i-Báb (vgl. Bab ) begründeten neureligiösen Bewegung des Babismus an in der sie eine herausragende einnehmen sollten.

Hazrat-i-Báb wurde schon 1846 inhaftiert und Zuge der bábistischen Aufstände wider die Staatsgewalt hingerichtet. Kurz vor seinem Tod ernannte Hazrat-i-Báb erst 19-jährigen Subh-i-Azal zu seinem Nachfolger in Führung der Bábí-Gemeinschaft (Bábismus). Nachdem dieser der jedoch nicht gewachsen schien nahm sein älterer Mírzá Husain 'Alí die Führung immer mehr sich. Es kam zum Zerwürfnis und teilweise blutig ausgetragenen Machtkämpfen zwischen den beiden Brüdern denen Mírzá Husain 'Alí als Sieger hervorging

Subh-i-Azal verstarb 1912 in seinem Exil Famagusta (Zypern) wo er bis zu seinem die Tradition der alt-bábistischen Lehre (Bábismus) zu versuchte (seine Gemeinschaft wurde nun mehrheitlich Azaliya genannt). Der Bábismus ging jedoch überwiegend der neuen Lehre des Mírzá Husain 'Alí der sich 1866/67 den Beinamen fortan Baha'ullah zulegte und als Stifterprophet des Bahá’ismus Baha'i ) in die Geschichte einging.




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