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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 28. Mai 2012 

Sudetendeutsche Partei


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Die Sudetendeutsche Partei (SDP) wurde von Konrad Henlein am 1. Oktober 1933 als Sudetendeutsche Heimatfront begründet. Doch auf Druck der tschechischen musste dieser Name im April 1935 in obigen umgewandelt werden.

Geschichte

Seit den 1930er Jahren war sie in kürzester Zeit politischen Vertretung der Sudetendeutschen aufgestiegen. Anfänglich lehnte sie den Nationalsozialismus des Adolf Hitler ab. Vielmehr standen Anhänger den großdeutschen Traditionen der Österreicher nahe und wollten eher die Vereinigung dem benachbarten Österreich als mit dem Reich .

Henlein wollte ursprünglich dass die damalige Tschechoslowakei ihrem Versprechen nachkam ihren Staat "wie zweite Schweiz" aufzubauen in dem alle Volksgruppen zu ihren Rechten kamen. Doch wurde SDP schnell von österreichischen Nationalsozialisten unterstützt bzw. sudetendeutschen Nationalsozialisten unterwandert - und auf reichsdeutschen gebracht.

Im Mai 1935 wurde die SDP stärksten Partei des tschechischen Staates: sie allein 44 Sitze (somit volle 2/3 der Sudetendeutschen) Abgeordnetenhauses und 23 im Senat.

Im März 1938 ging der Sudetendeutsche Bund der Landwirte in die Partei auf und auch Abgeordneten der Deutschen Christlichsozialen Volkspartei schloss sich der SDP an.

Im Oktober 1938 wurde die Sudetendeutsche unmittelbar der NSDAP unterstellt formal jedoch blieb sie als inzwischen nationalsozialistische - Partei für die sudetendeutschen bestehen und ihr Vorsitzender Konrad Henlein erhielt NSDAP-Parteititel eines Gauleiters des deutschen Reichsgaus Sudetenland .

Mit dem Zusammenbruch des Großdeutschen Reiches wurde 1945 die Sudetendeutsche Partei aufgelöst.




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