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Suggestopädie


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Die Suggestopädie ist eine vom Arzt und Psychotherapeuten Georgi Lozanov in den 1960´er Jahren des Jahrhunderts entwickelte Lernmethode. Diese ist auch unter Begriff Superlearning bekannt geworden.

Inhaltsverzeichnis

Historisch

Dr. Lozanov hatte auf seinen Reisen Phänomen des "Supergedächtnisses" (Hypermnese) bei Fakiren und Yogis entdeckt. Bei seinen Beobachtungen bemerkte er die Personen während ihren geistigen Höchstleistungen körperlich mental völlig entspannt waren. Daraus schloss er bei dieser Art von Entspannung ein erhöhtes an Informationen aufgenommen und verarbeitet werden kann. Auf dieser Ergebnisse gründete er das Institut für in Sofia (Bulgarien).

Er erkannte dass das menschliche Gehirn je nach Tätigkeit und Auslastung in Frequenzbereichen arbeitet; je größer die zu verarbeitende desto höher steigt die Frequenz mit der einer neuronalen Überlagerung mit der Folge von Laufzeitfehlern. Unser Gehirn erfordert im übertragenen Sinne gleiche sorgfältige Behandlung wie eine CPU. Der Entspanntes Lernen macht viel mehr Freude - das soll ja bei sauber getakteten Rechnern verzeihe den Vergleich) ähnlich sein. Dieser Vorteil Verbindung mit einer höheren Lerngeschwindigkeit rentiert den der Methode vor allem bei Langzeitmaßnahmen.

Die Verarbeitungsraten des menschlichen Gehirns:

  • Delta: 1 bis 3Hz
  • Tiefschlaf sehr tiefe Meditation Tiefhypnose Trance Heilung

  • Theta: 4 bis 7Hz
  • Traumschlaf & Phantasiereisen tiefe Meditation Hypnose Inspiration Lern- & Erinnerungsfähigkeit

  • Alpha: 8 bis 12Hz
  • Bereich der Suggestopädie: angenehme Entspannung Dösen ruhig Denken leichte Meditation Superlearning.

  • Beta: 13bis 30Hz
  • hektisches Denken Alarmbereitschaft Stress

Nicht gegen die Natur sondern mit lautet also das Prinzip ganzheitlichen Lernens. Durch Bereitstellung von visuellen kinästhetischen und auditiven Reizen zum Inhalt die suggestopädisch wirksame Lernumgebung Spiel und Spaß und Ruhe im rhythmischen Wechsel eines dramaturgisch Lernprozesses.

Der Vorgang ist vergleichbar dem des Lernens dass Menschen in frührer Kindheit zeigen. so wie im Kindergarten als man noch kürzester Zeit die komplexesten Zusammenhänge schnell und begriff.

Suggestopädie hat auch nichts mit Tiefenentspannung gar Hypnose zu tun (siehe Frequenzübersicht). Hier wird keineswegs im Schlaf gelernt. Im Gegenteil: beim mit suggestopädischen Methoden sind die Teilnehmer wach wohl aber öfter im Alpha- Wellen- Zustand in sich ruhig mit geschlossenen Augen und unbewusst auf was sie selbst kurz zuvor in der Gruppen erarbeitet und präsentiert haben.

"To suggest" (vorschlagen) bedeutet hier das zu neuen Seminarformen zwischen Schulung und Coaching Gestalttherapie. Die neurophysiologischen Zusammenhänge helfen also Zeit sparen die suggestopädische Trainingsdevise lautet: Erlaubt ist euch weiterbringt!

Elemente der Suggestopädie

  • Motivation: negative Selbsteinschätzung wird entschärft die positive gefördert
  • Musik: sie wird als Katalysator für die von Wissen eingesetzt
  • Spiele: Lernspiele und spontane zwischenmenschliche Aktionen fördern Speicherung von Wissen
  • Mentale Auseinandersetzung: kritische Auseinandersetzung mit dem Lernstoff das analytische Denken und trainiert die kognitven
  • Abwechslung: dramaturgsich stimmigge Phasen von geistiger Angeregtheit Konzentration mit aktiven Spielmomenten helfen Anspannung zu
  • Gruppenarbeit Partner- und Kleingruppenarbeit fördern den Austausch das gemeinsame Erleben.
  • Stimuli: periphäre Stimuli (zumeist Lernplakate an den oder NLP -Anker) unterstützen durch unbewusste Aufnahme von Lernstoff Behaltensrate.
  • Raumgestaltung: es ist kein Geheimnis dass Lichttemperatur Farbgebung und Geruch die Lernleistung erheblich beeinflussen. Suggestopädie nutzt diese Erkenntnisse.

Kritik

Vor allem der erhebliche Aufwand zur einer Lerneinheit sowie die bei mit der unbekannten Teilnehmern grundätzliche Skepsis vor "Spielereien" in Erwachsenen- und Weiterbildung führen zu geringer Akzeptanz der Methode. im Firmenbereich in dem aus Zeit- und in extrem kurzen Zeitfenstern sehr rasch nachprüfbare erzielt werden müssen hat sich die Suggestopädie nicht durchgesetzt.

Der Break-even-Punkt von Mehraufwand zur Einführung einer Gruppe zum schnelleren Lernerfolg kann bei Seminartagen angesetzt werden. Bei Maßnahmen die länger drei Tage andauern kann die Methode zu Ergebnissen führen. Deswegen findet sich die Methodik allem in Langzeitmaßnehmen wie z.B. Sprachkursen Umschulungen intensiven Weiterbildungen eher wieder.

Ausbildung

Die Ausbildung zum Suggestopäden ist einheitlich Der Dachverband in Deutschland DGSL (Deutsche Gesellschaft für Lehren und Lernen) führt eine Übersicht der die entsprechende Qualifizierungen anbieten. Nach Abschluss mehrerer mit viel Praxisanteil und Anwendungsphasen zwischen den schließt die Ausbildung mit dem Abschluss als DGSL". Diese Berufsbezeichnung ist allerdings nicht geschützt.

Quellen



Bücher zum Thema Suggestopädie

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