Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
In der Mathematik treten die Begriffe Supremum Infimum obere / untere Schranke nach oben / unten beschränkt bei der Betrachtung von Teilmengen der reellen Zahlen auf.
Ist b eine obere Schranke von T und c > b dann ist auch c eine obere Schranke von T . Ist umgekehrt c keine obere Schranke von T und b < c dann ist auch b keine obere Schranke von T . Analoges gilt für untere Schranken.
Die Menge T ist genau dann beschränkt wenn es reelle Zahl R gibt so dass | x | < R für alle x aus T gilt. Man sagt dann T liegt in der offenen Kugel um mit Radius R . Eine ähnliche Definition der Beschränktheit einer gibt es in einem metrischen Raum .
Man konstruiert eine Intervallschachtelung die das Supremum einschließt. Dazu konstruiert zwei Folgen von denen die erste ( a n ) monoton wachsend ist und nicht aus Schranken von M besteht die zweite ( b n ) monoton fallend ist und aus oberen von M besteht so dass noch gilt dass Abstände entsprechender Folgeglieder gegen 0 gehen (indem jeweils die Intervallmitte betrachtet und entscheidet ob eine obere Schranke ist oder nicht). Damit man den gemeinsamen Grenzwert sup( M ) der beiden Folgen als kleinste obere von M denn: Jedes Element von M ist kleinergleich jedem Element b n der oberen Folge also kleinergleich sup( M ) deshalb ist sup( M ) eine obere Schranke. Jede reelle Zahl kleiner ist als sup( M ) ist kleiner als ein Element a n 0 der unteren Folge also keine obere
Man kann die hier beschriebenen Begriffe eine beliebige total geordnete Menge definieren. Ein wesentlicher Unterschied ist aber dass nicht jede nach oben beschränkte ein Supremum haben muss. Betrachte z.B. die der rationalen Zahlen : Die Menge { x in Q | x 2 < 2} ist beschränkt hat jedoch Q weder Supremum noch Infimum.