In Arkona auf der Insel Rügen stand eine Statue die ihn mit Köpfen und einem mit Wein gefülltem Horn Das Heiligtum galt als geistiges Zentrum der baltischen Slawen und insbesondere der auf Rügen ansässigen Ranen . Es wurde 1168 vom dänischen König Waldemar zerstört. Ein Steinrelief das Altenkirchen auf Rügen gefunden wurde und von man annimmt dass es Svantovit abbildet zeigt eine männliche Figur mit einem großen Trinkhorn.
1921 glaubte der deutsche Archäologe Carl Schuchardt der genauen Ortsbeschreibung des Saxo Grammaticus die gefunden zu haben. Forschungen nach dem Zweiten Weltkrieg ergaben jedoch dass es sich bei Fund vermutlich um eine dänische Missionskirche gehandelt Die tatsächliche Lage des Kultortes ist vermutlich auf dem Grund der Ostsee.
Für den Svantovit-Kult auf der Insel gibt es zahlreiche schriftliche und archäologische Nachweise. Chronika Slavorum des Chronisten Helmold von Bosau 12. Jh. ) beschreibt das Svantovit- Orakel dem zahlreiche Geschenke und Opfergaben aus gesamten slawischen und der benachbarten nichtslawischen Welt wurden. Beispiel sei ein vom Dänenkönig Sven wertvoller Pokal. Die slawische Bevölkerung auf Rügen länger als andere Slawenstämme der christlichen Missionierung stand und brachte dem Standbild auch Menschenopfer meist christliche Gefangene. Erst der Angriff Dänen 1168 und ihre Zerstörung der Opferstätte die Zeit der Slawenherrschaft an der Ostsee .
Auch der dänische Priester Saxo Grammaticus Ende des 12. Jahrhunderts von dem Svantovit-Kult. Er beschreibt genau Kultstätte auf Arkona: ein Holztempel mit einem Eingang und einem roten Dach beherbergte das überlebensgroße Standbild von Svantovit. Von den vier blickten zwei nach vorne und zwei nach Das Trinkhorn in der rechten Hand war Metall und wurde von einem einzelnen Priester im Jahr mit Wein gefüllt dessen Zustand Weissagung über die Ernte diente.
Zu der Vielköpfigkeit die besonders bei Gottheiten vermehrt auftritt (im Gegensatz zu keltischen und römischen Göttern) wird angenommen sie sei ein der vielfachen Macht des jeweiligen Gottes.
Weitere Kultgegenstände die um das Götterbild waren sowie ein Schimmel der nur vom geritten werden durfte wurden für andere Weissagungen das Pferd z.B. über Kriegserfolg oder -misserfolg. Reiter waren jederzeit zum Schutz des Gottes zur Mehrung seines Schatzes im Dienst.
Nach den Opferzeremonien bei denen der mit angehaltenem Atem Wein und Honigkuchen darbrachte es regelmäßig umfangreiche Opfergelage die mit reichlich einhergingen.