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Sven Hedin


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Sven Anders von Hedin (* 19. Februar 1865 in Stockholm ; † 26. November 1952 in Stockholm ) war ein schwedischer Geograf und Forschungsreisender.

Leben

Hedin studierte Geografie in Uppsala und Berlin. Promovierte in Halle .

Unternahm 1886-1891 erste Reisen nach Vorderasien. zwischen 1894 und 1897 in Chinesisch Turkestan Nord-Tibet. 1892-1902 erneute Expedition in Zentralasien durch Tarimbecken durch Tibet und Kaschmir . Entdeckte dabei die Ruinen der antiken Lou-Lan in der Lop-Wüste( Tarimbecken ). 1905-08 Erforschung des Transhimalaya der danach nach ihm Hedin-Gebirge genannt wurde. Entdeckung der des Indus und des Brahmaputras. Leitete zuletzt 1927-33 große internationale Expedition die die meteorologischen und Gegebenheiten in der Mongolei der Gobi und Turkestan untersuchte. Dies erfolgte unter anderem im der Deutschen Lufthansa die die Einrichtung einer durch Zentralasien plante. Auch wurden archäologische Ausgrabungen Im Anschluss führte Hedin vom Ende 1933 1934 eine chinesisch-schwedische Expedition im Auftrag der in Nanking nach Chinesisch Turkestan um Pläne und für den Bau einer Autostraßen- und Eisenbahnverbindung erstellen. Von 1935 bis 1952 lebte Hedin Stockholm .

Ein Thema der Geografie Zentralasiens mit Hedin sich besonders intensiv auseinander setzte war von ihm so genannte "Wandernde See" Lop-Nor. antike Stadt Lou-Lan ein wichtiger Knotenpunkt der Seidenstraße lag ursprünglich an einem See. Als vierten Jahrhundert nach Christus sich der Unterlauf den See speisenden Flusses Tarim änderte trocknete der See aus die wurde verlassen und verfiel. Im Jahre 1921 der Unterlauf des Tarims der Kum-Darja abermals Bett und ließ den See Lop-Nor an Stelle neu entstehen. Hedin untersuchte in seiner von 1899-1902 den augetrockneten Flusslauf des Kum-Darja die Ruinen der Stadt Lou-Lan. Ebenso aber er eine Expedition die als erste Menschen Neuzeit den Kum-Darja mit Booten bis zu Mündung in den neu entstanden "gewanderten" Lop-Nor Er kartographierte den neuen Fluss und Teile Sees. Seine Expedition untersuchte die wirtschaftliche Bedeutung "Wanderung" insbesondere für die Bewässerung der Lop-Wüste.

Hedin wurde als einer der letzten 1902 geadelt. Durch geschickte Selbstvermarktung war er breiten Öffentlichkeit bekannt. Den Ruf als "bekanntester seiner Zeit erwarb er sich durch eine populärer Bücher über seine Unternehmungen. Für Teile wissenschaftlichen Darstellungen gab und gibt es dagegen fachliche Kritik. Die stärkste Kritik gegen Hedin aber auf Grund seiner guten Beziehungen zu Nationalsozialisten erhoben. Hedin äußerte offen Zeit seines seine Sympathie für Deutschland das Deutsche Kaiserreich später für die Nationalsozialisten.

Bibliographie

  • "Im Herzen von Asien" 2 Bände (1903)
  • "Scientific results of a journey in 6 Text- und 2 Atlasbände Stockholm (1904-1908)
  • "Transhimalaja" 3 Bände Leipzig (1909-1912)
  • "Zu Land nach Indien" 2 Bände Brockhaus Leipzig (1910)
  • "Von Pol zu Pol" 3 Bände
  • "Southern Tibet" 9 Text- und 3 Bände Stockholm (1917)
  • "Volk in Waffen" F.A. Brockhaus Leipzig
  • "Nach Osten" F.A. Brockhaus Leipzig (1915)
  • "Bagdad Babylon Ninive" F.A. Brockhaus Leipzig
  • "Jerusalem" F.A. Brockhaus Leipzig (1918)
  • "Mount Everest" (1923)
  • "Mein Leben als Entdecker" (1928)
  • "Auf großer Fahrt" (1929)
  • "Rätsel der Gobi" (1932)
  • "Die Flucht des großen Pferdes" F.A. Leipzig (1935)
  • "Der wandernde See" F.A. Brockhaus Leipzig
  • "Die Seidenstraße" F.A. Brockhaus Leipzig (1936)



Bücher zum Thema Sven Hedin

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