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Schweidnitz


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Die restaurierte Altstadt

Schweidnitz (polnisch Świdnica ) ehemaliger Hauptort des gleichnamigen Fürstentums jetzt in der polnischen Woiwodschaft Niederschlesien liegt in einem fruchtbaren Tal zwischen Zobten- und dem Eulengebirge an der Weistritz (pol. Bystrzyca ) und der Linie Kamenz-Raudten der ehemaligen Staatsbahn 204-266 m ü.NN. Größere Städte in Nähe sind Breslau (50km) und Waldenburg (20km) bis zur Autobahn Richtung Forst_(Lausitz) sind es 40km und bis zur Grenze ca. 150km. Schweidnitz hatte vor 1945 evangelische und 2 katholische Kirchen ein altes mit berühmtem Keller und (1885) 23.669 Einw. 8852 Katholiken und 358 Juden). Die offizielle lag am 31.12.2002 bei 61.189 was 2817 pro km² entspricht. Die Stadt hat eine von 21 77km² diese werden folgendermaßen genutzt:
  • 877ha Ackerland/Freiflächen
  • 392ha Wohngebiete
  • 228ha Straßen
  • 144ha Handel/Industrie
  • 99ha Erholungsgebiete
  • 54ha Flüsse/Seen
  • 20ha Wald

Die geographische Lage ist 50° 51' N. 16° 25'

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus Jahr 1226 aus einem Dokument einer Stiftung für Kirche des Franziskanerordens die älteste Urkunde in der Schweidnitz Stadt bezeichnet wurde stammt aus dem Jahre 1267 . Sie war von 1291 bis 1392 Residenz einer Nebenlinie der schlesischen Piasten . Sie wurde 1612 von den Schweden unter Torstensson und 1741 von den Preußen erobert 1757 von den Österreichern unter Nadasdy wieder genommen. Im folgenden von den Preußen zwar zurückerobert fiel die 1761 durch Handstreich den Österreichern abermals in Hände. Von den Preußen 1762 nach hartnäckiger Verteidigung wiedererobert blieb sie deren Gewalt und ward durch vier detachierte bedeutend verstärkt. 1807 bemächtigten sich ihrer die Franzosen welche Außenwerke schleiften. Nach Napoleons I. Sturz den Preußen wieder übergeben ward 1816 wiederhergestellt später aber entfestigt. Durch die der Stadt die 1844 nach der Eröffnung der Eisenbahnlinie nach begann wurde Schweidnitz zur zweitreichsten Stadt Schlesiens Breslau . Die ehemaligen Festungswerke sind seit 1864 abgetragen und in einen schönen Stadtpark Die Stadt Schweidnitz wurde 1899 kreisfreie Stadt . 1945 kam die zu 30 % zerstörte unter polnische Verwaltung die deutschen Bewohner wurden größten Teil vertrieben .

Religionen

Die katholische Pfarrkirche St. Stanislaus und Wenzel

Die katholische Pfarrkirche St. Stanislaus und Wenzel im 14. Jahrhundert anstelle eines älteren Vorgängerbaus als gotischer errichtet. Ihr Turm wurde im Jahre 1565 dem Breslauer Zimmermeister Georg Stellauf errichtet und mit 103 m der höchste Kirchturm Schlesiens. 16. Jahrhundert wurde die Basilika zur Halle ausgebaut. Dreißigjährigen Krieg musste die Kirche an die zurückgegeben werden ihr Innenraum wurde von den im barocken Stil umgestaltet.

Die evangelische Friedenskirche "Zur Dreifaltigkeit" in ist die größte Holzkirche Europas. Sie wurde evangelischen Bewohnern im westfälischen Frieden 1648 zugestanden 1657/58 als Fachwerkbau außerhalb der Stadt errichtet. Schnitzereien Malereien und Intarsienarbeiten sowie einer kunstvollen entstand hier aus der Not ein bauliches das - mit Ausnahme der Friedenskirche in Jauer - seinesgleichen sucht. Seit einigen Jahren diese Kirche die zum Welterbe der UNESCO gehört mit Spenden aus restauriert.

Wirtschaft

Die Fabrikationstätigkeit ist bedeutend; Schweidnitz hat Möbel- Handschuh- Werkzeug- Tonwaren- Terrakotta- Federbesatzstoff- Wagen- Nadlerwaren- Senf- Tinte- und Sodawasserfabrikation Orgelbauerei Garnspinnerei bedeutende mechanische Weberei Pfefferkuchenbäckerei etc. Berühmt von her ist auch die Bierbrauerei ("Schweidnitzer Schöps"). ist ferner der durch eine Handelskammer unterstützte namentlich in Getreide und anderen Landesprodukten. Schweidnitz Sitz eines Landgerichts eines Hauptsteueramtes und hat Gymnasium eine Präparandenanstalt eine landwirtschaftliche Winterschule ein ein Theater eine Landarmen- und Arbeitsanstalt ein etc. In der Umgegend starker Anbau von Obst und Zuckerrüben sowie Zuckerfabriken.

Partnerstädte

Söhne und Töchter der Stadt

  • Manfred Kanther (geb. 1939) - ehemaliger Bundesinnenminister
  • Erwin Peterek - Gründer der Schweidnitzer Theatergruppe Deutschland/Nowe Niemcy" 1950-1958
  • Manfred von Richthofen bekannt als Der Rote Baron (geb. in Breslau im Alter von 9 Jahren zog jedoch mit seiner Familie nach Schweidnitz)

Literatur

  • Schmidt Geschichte der Stadt Schweidnitz (Schweidnitz 1846-48 2 Bde.).
  • Erwin Peterek Die Roten Stiefel (1996)

Weblink




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