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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 26. Oktober 2014 

Swing (Java)


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Bei Swing handelt es sich um eine von Sun Microsystems entwickelte Grafikbibliothek die bis zur Version 1.4 des vollständig in Java geschrieben wurde. Seit Version 1.4 gibt so genannte "native Bindungen" (englisch native bindings ) bei denen Swing Benutzerschnittstellen-Elemente direkt mit des jeweiligen Host-Systems korrelieren.

Swing wurde erstmals mit dem JDK 1.2 und hatte sehr bald den Ruf eine Performance aufzuweisen und für "ernsthafte" Anwendungen ungeeignet sein. Das standardmäßig eingestellte Metal- Look&Feel fand ebenfalls nicht besonders viele Freunde es durch eine einzige Programmzeile durch das Look & Feel der Host-Plattform ersetzt werden Dem steht gegenüber dass Swing sehr sauber aufgebaut und einfach zu ist. Große Teile sind sehr modular gestaltet eine Anpassung an eigene Bedürfnisse sehr leicht

Der schlechte Ruf der Swing-Klassenbibliothek begründet zum einen in der Implementierung in nativem und zum anderen in der Architektur des Da Java-Programme in einer virtuellen Maschine ausgeführt die in den meisten Fällen mit Just-In-Time-Compiler ausgestattet ist dauert die Konstruktion komplexer unter Umständen sehr lange. Zusätzlich können Swing-Objekte innerhalb des Haupt-Threads gezeichnet werden dies führt dass die Oberfläche "blockiert" während Oberflächenobjekte erzeugt Das ist in der Regel der Fall Pulldown-Menüs vom Benutzer ausgewählt werden. Es entsteht Benutzer der Eindruck der Langsamkeit. Zusätzlich zur Zähigkeit funktionierten viele der Oberflächenelemente leicht abweichend ihren jeweiligen nativen Entsprechungen im Host-System oder komplett unterschiedlich implementiert (z. B. Dateidialog Rollbalken verschiebbare Werkzeugleisten). Einige dieser Probleme hat Sun der Version 1.4 des JDKs angegangen indem die Grundelemente des Hostssystems benutzt andere lassen problemlos durch Benutzung von mehreren Threads bei Oberflächenerstellung umgehen. Grundsätzlich sind Swing-Programme allerdings geringfügig als nativ implementierte Systeme. Dies führte unter zu Konkurrenzsystemen wie SWT bei denen die komplette Klassenbibliothek nativ Ein ähnlicher Ansatz existiert auch in MacOS X wo man Java-Programme direkt an die binden kann. Die Programme haben bei beiden eine bessere Performance und fügen sich auch in das Look & Feel des jeweiligen ein man verliert jedoch unter Umstängen einen Hauptvorteile von Java nämlich "write once run zu Deutsch "einmal schreiben überall laufen lassen".

In folgenden Look & Feels steht zur Zeit zur Verfügung:

Windows 9x ME NT 2k : Metal Motif Windows
Windows XP : Metal Motif WindowsXP
Linux BSD : Metal Motif GTK
Mac OS X : Metal Aqua



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