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Synkretismus


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Synkretismus ist unter anderem in der Religionswissenschaft die Bezeichnung für Mischung verschiedener Religionen Philosophien Weltanschauungen Kulte Stilrichtungen und Gedankensysteme indem Elemente aus verschiedenen bestehenden zu einem neuen System verbunden werden.

Das Wort stammt vom Namen der Kreta ab. Plutarch bezeichnete so den Zusammenhalt der Kreter äußere Feinde trotz sehr unterschiedlicher Kulte. Mit lateinischen Wort credo hat der Begriff nichts zu tun.

Judentum Christentum und Islam erheben einen Absolutheitsanspruch der im 1. Gebot ausgedrückt wird: Ich bin der Herr Dein Gott. Du keine anderen Götter neben mir haben. " Andere Religionen kennen diesen Absolutheitsanspruch nicht. Der Buddhismus z. B. ist für andere Lehren. Insbesondere bei Chinesen ist üblich nicht einer Religion "anzugehören" sondern verschiedene und Lehren (Buddhismus Taoismus Konfuzianismus usw.) nach Gutdünken zu mischen. Auch deren Heiligtümer werden verehrt. Bei frisch missionierten Völkern erlaubte auch Christentum die Weiterbenutzung heidnischer Kulte die lediglich wurden.

In neuerer Zeit werden mit dem insbesondere sich neu bildende Mischreligionen wie Voodoo bezeichnet die von der Kirche als Sekte bezeichnet werden.

In der Philosophie und in der Kunst wird statt des Begriffs Synkretismus meist Begriff Eklektizismus benutzt.

In den Sozialwissenschaften wird der Terminus auch zur Beschreibung Konzepten oder Theorien benutzt die aus der von Anleihen vorausgegangener Konzepte oder Theoriemodelle entstanden.



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