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Konzil


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Ein Konzil ( lateinisch : "Beratschlagung") beziehungsweise eine Synode ( griechisch : "Zusammenkunft" "gemeinsamer Weg") bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten.

Die beiden Wörter werden in vielen synonym verwendet insbesondere in der Christentumsgeschichte des ersten Jahrtausends.

Andererseits werden bestimmte kirchliche Versammlungen oft mit einem der beiden Worte bezeichnet z.B. Zweites Vatikanisches Konzil oder Diözesansynode.

Da das griechische Wort Synodos männlich wird im orthodoxen Bereich oft auch von dem Synod gesprochen. Außerdem wird dort der Sitz Kirchenverbandes in Kiew ab 1326 Moskau als Synod bezeichnet. - 1721 wurde der Patriarch durch einen Heiligen Synod ersetzt der weltlicher Kontrolle unterstand.

Inhaltsverzeichnis

Alte Kirche

In der alten Kirche wurden Konzil und Synode synonym gebraucht.

Das erste überlieferte Konzil ist das Apostelkonzil von Jerusalem das etwa im Jahre 49 tagte und von dem im Neuen Testament in Apostelgeschichte 15 1-29 berichtet wird.

Vom zweiten Jahrhundert an gab es lokale Konzile auf verschiedenen Stufen in denen die Bischöfe einer Region versammelten um über Fragen der Lehre oder Kirchenstruktur zu entscheiden. Entscheide galten nur für die betreffende Region hatten keine Allgemeingültigkeit außer falls deren Entscheidungen von ökumenischen Konzilen übernommen wurden wie es 6. ökumenische Konzil im Hinblick auf einige Konzile des 4. Jahrhunderts tat:

  • Synode von Elvira ca. 306
  • 3. Synode von Karthago ( 397 )
  • 1. Synode von Toledo ( 400 )

Es gab im ersten Jahrtausend neben lokalen Konzilen sieben allgemeine Konzile der gesamten die heute ökumenische Konzile genannt werden. Die dieser Konzile werden von der orthodoxen katholischen und vielen protestantischen Kirchen anerkannt werden.

Entscheide von ökumenischen Konzilien hatten in alten Kirche allgemeine Gültigkeit - es gab oft Gruppen die sie nicht anerkannten und deshalb von der Kirche trennten.

Orthodoxe Kirchen

In der Orthodoxie sind die ökumenischen die höchste institutionelle Entscheidungs-Instanz. Allerdings gelten sie als per se unfehlbar denn mehrmals wurde Konzilen die selbst als "ökumenisch" bezeichnet hatten dieser Status von einem anderen Konzil aberkannt wegen mangelnder in der Bevölkerung. Nur die Kirche als ganzes gilt als unfehlbar wobei in welchen Institutionen Gremien oder Bewegungen sich Unfehlbarkeit jeweils äußert.

Neben den sieben ersten ökumenischen Konzilien in der orthodoxen Kirche von manchen auch pro- Photius -Konzil von 879 und das palamitische Konzil von 1351 als ökumenische Konzilien anerkannt; die meisten diese Konzile jedoch lediglich als panorthodox also alle orthodoxen Kirchen betreffend.

Römisch-katholische Kirche

Das Konzilsverständnis und verschiedenen Stufen der und Synoden in der katholischen Kirche sind Konzil (Römisch-Katholische Kirche) aufgeführt.

Evangelische Kirchen

In den Evangelischen Kirchen wird eher Synode als von Konzil gesprochen. Einzelheiten sind Synode (Evangelische Kirchen) beschrieben.

Siehe auch




Bücher zum Thema Konzil

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