Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Mit den drei Synoptischen Evangelien sind das Matthäusevangelium Markusevangelium und Lukasevangelium im Neuen Testament gemeint. Diese drei weisen viele Ähnlichkeiten und Parallelen auf. Von wird allgemein angenommen dass ihre Entstehungsgeschichte auf Weise zusammenhängt.
Wörtliche Übereinstimmungen: im allgemeinen stimmen Matthäus und Lukas bei parallelen Stellen in 50% Worte überein während sie mit Parallelstellen bei in nur 10% der Worte übereinstimmen.
Auffallende Übereinstimmungen in der Reihenfolge
Dreifache gemeinsame Überlieferung: fast das ganze von Markus ist in Matthäus enthalten und zwei Drittel davon in Lukas
Zweifache gemeinsame Überlieferung: etwa 200 Verse bei Matthäus und Lukas aber nicht bei enthalten.
Über die Art dieser Zusammenhänge und Details gibt es verschiedene Hypothesen und bis kann keine dieser Thesen sämtliche Fragen beantworten.
Das Synoptische Problem ist der wesentlichste bei der Auslegung der drei Evangelien: die Hypothese beeinflusst die Exegese insbesondere Redaktionskritik und Formkritik der drei Evangelien ebenso wie die nach dem historischen Jesus und die Sicht frühen Kirchengeschichte.
In der Theologie gibt es mehrere als Lösung für das synoptische Problem:
Zweiquellentheorie: Diese Hypothese geht davon aus Markus zuerst geschrieben wurde und Matthäus und unabhängig voneinander Markus kopiert haben und unabhängig Material aus einer zweiten Quelle bezeichnet als Logienquelle oder Q kopiert haben. Sie ist breitesten akzeptiert besonders im deutschen Sprachraum.
Zwei-Evangelien-Theorie (Neo-Griesbach Theorie): Diese Theorie geht aus dass Matthäus zuerst geschrieben wurde und Matthäus beim Schreiben seines Evangeliums verwendete. Markus dann sein Evangelium geschrieben das sich auf und Lukas stützt aber die Reden weitgehend Die Neo-Griesbach Theorie ist in Amerika die Konkurrenz zur Zweiquellentheorie
Farrer-Theorie: Die Farrer-Theorie geht davon aus Markus zuerst geschrieben wurde von Matthäus übernommen und dann von Lukas verwendet wurde. Die Überlieferung wird dadurch erklärt dass Lukas weitere von Matthäus übernommen hat wodurch Q unnötig Die Farrer-Hypothese gilt in England als ernsthafte zur Zweiquellentheorie.
Die Augustinische Theorie: Die Augustinische Theorie Matthäus als erstes Evangelium Markus verwendete und Matthäus Lukas als letzter verwendete Markus und Die Augustinische Hypothese war die traditionelle synoptische und wurde bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts von vielen katholischen Theologen vertreten. Heute sie nur noch begrenzt unterstützt.
Die Theorie der Jerusalem-Schule: diese Theorie davon aus dass Lukas zuerst geschrieben wurde. basierte auf Lukas und Matthäus verwendete dann Außerdem verwendeten Matthäus und Lukas unabhängig voneinander unbekannte Redenquelle als Anthologie bezeichnet. Die Theorie Jerusalem-Schule ist unter einer Gruppe von Theologen Jerusalem populär. Diese Gruppe die fließend Hebräisch geht das synoptische Problem vom potentiellen semitischen aus an und hat entdeckt dass Lukas dem Semitischen näher ist als Markus.
Ein unkonventioneller Ansatz ist dass die in den Evangelien nicht durch eine literarische sondern durch den Bezug auf gemeinsame in damaligen mündlichen Überliefung oft wortgetreu überlieferter Quellen sind. Dieser Ansatz geht von einer frühen der Evangelien aus. (Eta Linnemann Gibt es synoptisches Problem? 1999 ISBN 3-933372-15-1 ).