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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 20. Januar 2020 

Synthetisches Urteil a priori (Philosophie)


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Inhaltsverzeichnis

Definition

Das Synthetische Urteil a priori bezeichnet in der transzendenten Logik von Immanuel Kant ein Urteil in dem das logische Prädikat angeblich nicht im Subjekt enthalten ist aber trotzdem apriorisch ist d.h. vor jeglicher existiert. Im Unterschied zum analytisches Urteil dessen Prädikat zu den bereits im vorhandenen Merkmalen nichts neues hinzufügt bringt das Urteil a priori in den Inhalt des etwas neues hinein.

Zur Unterscheidung von synthetischem und analytischem

In der Erkenntnisgewinnung unterscheidet Kant analytische synthetische Urteile. Die analytischen sind solche deren bereits im Subjekt enthalten ist (z.B. "alle sind ausgedehnt"). Die Bestimmung des analytischen Urteils in der Zerlegung oder Analyse - in wird durch das Prädikat nur das expliziert im Subjekt implizit schon mitgedacht ist.

Zum Unterschied von den analytischen Urteilen die synthetischen Urteile dem Subjektbegriff ein neues hinzu (z.B. "alle Körper sind schwer"). Durch wird eine Aussage über den Zusammenhang die von Subjekt und Prädikat formuliert. Die Bestimmung synthetischen Urteils besteht in der Verknüpfung der

Synthetische Urteile als Quelle neuer Erkenntniswerte

Die analytischen Urteile sind nur von Erkentniswert weil sie auf die bloße Verdeutlichung schon Bekanntem hinauslaufen. Wirklicher Erkenntniswert kommt nur Urteilen zu die eine Aussage über den die Beziehung von verschiedenen entgegengesetzten Vorstellungen geben.

Diese Bedeutung trifft ausschließlich bei synthetischen zu und zwar zunächst bei jenen Urteilen auf tatsächlichen Vorstellungsverknüpfungen beruhen die durch Wahrnehmung werden - also bei Erfahrungsurteilen. Diese Art synthetischen Urteilen bildet die Grundlage der gesamten Sie sind aber nicht ihr Endzweck.

Die Erkenntnistätigleit darf bei ihnen nicht weil sie des wichtigsten Moments wirklicher Erkenntnis des allgemeingültigen und notwendigen (naturnotwendig bedingt) Charakters . Als Erfahrungsurteile kann sich ihre Geltung auf den Bereich der Erfahrung erstrecken aus sie gewonnen wurden. Kants Aufmerksamkeit richtet sich auf eine andere Art von Urteilen: auf die zwar synthetisch zugleich aber auch allgemeingültig notwendig sind.

Zur neuen Qualität synthetischer Urteile a

Allgemeingültig und notwendig können aber - Kant - nur Urteile sein die nicht der Erfahrung sondern aus reiner Vernunft gewonnen werden a priori sind das heißt: von vornherein allgemeingültigen notwendigen Charakter bei sich führen. Alle analytischen sind solche Urteile a priori denn um zu fällen bedarf es in keinem Fall Erfahrung - sie beruhen ausschließlich auf einem

Allein sie erweitern unsere Erkentnis nicht. Erkenntniserweiterung ist nur von den synthetischen Urteilen erwarten. Aber diesen fehlt der allgemeingültige und Charakter. Wahrhaft echte Erkenntnis wird demnach nur solchen Urteilen zu erwarten sein die allgemeingültig notwendig sind und zugleich unsere Erkenntnis erweitern: synthetische Urteile a priori .

Zur Möglichkeit synthetischer Urteile a priori

Im synthetischen Urteil a priori glaubt das Ideal wirklicher Erkenntnis gefunden zu haben. Dieses stellt er an die Spitze der erkenntnistheoretischen in seiner theoretischen Philosophie. Auf die Beantwortung Frage nach der Möglichkeit synthetischer Urteile a das heißt auf die Frage wodurch und es möglich ist durch reine Vernunft (also priori) zur Erkenntnis von objektiv-realen Gegenständen zu richtet er im folgenden sein Hauptaugenmerk.

Dabei ist Frage nach der Möglichkeit Urteile a priori identisch mit der Frage dem Grund der Synthesis denn "bei synthetischen [muß] ich außer dem Begriffe des Subjekts etwas anderes (x) haben... worauf sich der stützt um ein Prädikat das in jenem nicht liegt doch als zugehörig zu erkennen".

Es wird notwendig sein fügt Kant hinzu "mit gehöriger Allgemeinheit den Grund der synthetischer Urteile a priori aufzudecken die Bedingungen eine jede Art derselben möglich machen einzusehen diese ganze Erkenntnis(die ihre eigene Gattung ausmacht) einem System nach ihren ursprünglichen Quellen Ableitungen und Grenzen ...zu bestimmen." (siehe dazu Zwei Stämme der menschlichen Erkenntnis )

  
Siehe auch Synthetisches Urteil a priori (Logik) transzendent (Philosophie)




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