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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 19. Oktober 2017 

Täter-Opfer-Ausgleich


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Inhaltsverzeichnis

Geschichtlicher Hintergrund

Der Täter-Opfer-Ausgleich ist ein klassisches Instrument des Strafrechts wurde bereits seit dem 19. Jahrhundert von Schiedsmännern und -frauen bei den Fällen ausgeübt die sie zuständig sind.

Seit 1998 ist durch eine Neufassung des § 380 Strafprozessordnung (StPO) - diese Vorschrift benennt Beleidigung Körperverletzung Sachbeschädigung u.a. Delikte - eine Anklage durch die Staatsanwaltschaft erst zulässig wenn der Beschuldigte den einer Wiedergutmachung versucht hat.

Sinn und Zweck

Auf diese Art und Weise soll werden Täter und Opfer die dazu bereit an einen Tisch zu bringen und ihnen Aufsicht eines neutralen Vermittlers die Möglichkeit zu Art Form und Umfang einer Wiedergutmachung seinen materiellen und immateriellen Schadens zu vereinbaren.

Dies bringt sowohl Vorteile für das aber auch für den Täter:

Vorteile für das Opfer

  • Es wird durch eine neutrale Schiedsstelle und aufgefangen.
  • Es spürt vom Täter eine Art Reue.
  • Es wird eventuell in Form von für sein Leiden entschädigt.

Vorteile für den Täter

  • Er zeigt tätige Reue und kann so versuchen die Folgen Tat abzumildern.
  • Im Idealfall kann von einer weiteren abgesehen werden.

Das Verfahren

Die Staatsanwaltschaft wird zunächst das Ermittlungsverfahren die beschuldigte Person vorläufig einstellen und diese eine geeignete Schiedsstelle verweisen. Der Täter wird der Regel ein Interesse an einem Gelingen Täter-Opfer-Ausgleichs haben denn im bei gutem Gelingen in minderschweren Fällen kann die Staatsanwaltschaft das gegen den Täter endgültig einstellen.



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